Friday, February 06, 2009

CHANGE THE WORLD! You can.

You think the world is full of conflicts? Yes, you are right. You think it´s hard to change anything? Yes, you are right. You think you can´t change anything? If you believe so, you are right. You think, actually you CAN change something: again, yes, you are right. Because: it depends on YOU.


Photo: Sam, a starving child in Uganda by Gerry Straub

It all starts small. Watch this touching video and risk to be inspired to take action afterwards.

The Sam & Esther scene is from the video "The Fragrant Spirit of Life" See more on: www.sandamianofoundation.org

Gerry Straub, the founder of Sandamianofoundation.org and author of the film just wrote:
"Today Laurie Kroll (the woman from the video) called from Uganda. She gave Jane the phone. Jane said, "Hi Gerry, this is Jane. I am happy. Thanks."


Photo of Jane washing her starving brother by Gerry Straub

When Gerry first found Sam & Esther they were on the ground, half naked and starving, and unable to move because of their polio. Jane emerged from the bush with a jug of water, only a tiny 8-year old herself, and bathed her brother and sister.
Now - through people that DO CARE they are much better. And - as Gerry just wrote:

"JANE STARTS SCHOOL TOMORROW. She is learning English."
Everytime you say, you can´t do anything, to make this world a better place: remeber - YOU CAN. It depends on YOU.

Sunday, February 01, 2009

LETTING YOUR MIND TRAVEL...

lean back, breathe deeply and feel the freedom transmitted...
(after a few seconds the melody and pictures start)

Thanks to Luca for sharing this video with us.

Sunday, January 18, 2009

MOMENTE - eine wahre Geschichte

Ein Mann saß in einer Metrostation in Washington DC und begann, auf seiner Geige zu spielen, es war ein kalter Januarmorgen. Er spielte über eine ¾ Stunde sechs Stücke von Bach. Während dieser Zeit der „rush hour" wurde berechnet, dass ca. tausend Menschen durch die Station eilen, die meisten von ihnen auf dem Weg zur Arbeit.
Drei Minuten vergingen, als ein Mann mittleren Alters bemerkte, dass ein Musiker spielt. Er verlangsamte seinen Schritt und hielt für einige Sekunden an, bevor er davon eilte, seinen Zeitplan einzuhalten.
Ein paar Minuten später erhielt der Geiger seine erste Dollarspende: eine Frau warf das Geld in die Kasse, ohne ihre Schritte zu unterbrechen.

Ein paar Minuten später lehnte sich jemand gegen die Mauer um ihm zuzuhören, aber der Mann schaute auf seine Uhr und begann, seinen Weg fortzusetzen. Eindeutig war er für seine Arbeit spät dran.

Derjenige, der die größte Aufmerksamkeit bot, war ein drei Jahre alter Junge. Seine Mutter zog ihn eilend voran, der Junge jedoch hielt inne und beschaute sich den Geiger. Letztendlich stieß ihn die Mutter kräftig und das Kind setzte seinen Lauf fort, drehte jedoch ständig seinen Kopf. Dieses Verhalten wiederholte sich bei mehreren anderen Kindern. Alle Eltern zwangen sie ohne Ausname, sich weiter zu bewegen.

In den 25 Minuten, als der Musiker spielte, hielten nur sechs Personen an und blieben für eine Weile stehen. In etwa 20 gaben ihm Geld, setzten jedoch ihren Lauf in normaler Geschwindigkeit fort. Er verdiente $32. Als er das Spielen beendete und wieder Ruhe einkehrte, nahm keiner Notiz von ihm. Keiner spendete Beifall, noch gab es Anerkennung.

 


Keiner wusste es, dass dieser Geiger Joshua Bel war, einer der besten Musiker der Welt. Er spielte eines der schwierigsten Stücke, die jemals komponiert wurden – auf einer Geige im Wert von 3,5 Millionen Dollar.
Zwei Tage vor dem Spielen in der Metro verkaufte Joshua Bell im Theater in Boston bei einem Konzert den Sitzplatz für durchschnittlich $100.

Dies ist eine wahre Geschichte. Das Spielen von Joshua Bell in der Metrostation wurde von der Washington Post organisiert als Teil eines Sozialexperiments über Wahrnehmung, Geschmack und Vorrangigkeiten von Menschen. Im Konzept steht: „an einem allgemeinen Ort und Umgebung zu einer unpassenden Stunde: Nehmen wir Schönheit wahr? Halten wir ein, um es zu genießen? Erinnern wir uns an das Talent in einem unerwarteten Zusammenhang?"

Einer der möglichen Schlussfolgerungen aus dieser Erfahrung könnte sein:
Wenn wir nicht die Zeit besitzen, anzuhalten und einem der besten Musiker der Welt zuzuhören, der die beste Musik spielt, die je geschrieben wurde, wie viele andere Dinge verpassen wir dann?!

In dem Sinne wünsche ich uns allen viele MOMENTE mit der Wahrnehmung im
HIER und JETZT.
Posted by Picasa

Sunday, January 04, 2009

HAPPY NEW YEAR....

I´d love to share this beautiful short video with you, wishing you to experience a fruitful NEW YEAR with plenty of oportunities to contribute to peace on this earth, leaving behind all darkness, fear and doubts that sometimes trouble us...

Tuesday, December 16, 2008

Want to feel better? Then this video is a must!

Sunday, November 23, 2008

WIE KANN ICH DIE NÄCHSTENLIEBE BESSER LEBEN?
Wie kann ich Gott noch mehr im Gegenüber wahrnehmen und ehren? Was wäre wenn Jesus Christus mir genau in "Verkleidung" eines Andersgläubigen, z.B. einer verhüllten Muslimin oder durch einen Atheisten, ja in meinem „Feind" begegnet? Wie weit glauben wir zu wissen, wer oder was in welcher Gestalt von Gott kommt oder auch von der „anderen Seite" und wie weit können wir von unseren typischen Annahmen fern liegen?
Trauen wir uns zu, auf andere zu zugehen und sie verstehen zu wollen, ohne sie dabei ändern zu wollen? Können wir jeden so sein lassen, wie er ist? Oder bedeutet das für uns eine Verunsicherung unseres eigenen Glaubens und Weltbildes?

 


Kreuzzeichen im öffentlichen Raum regen zu interessanten, teils heftigen Diskussionen an. Ein Meinungsaustausch - wie der über die Kreuzdebatte beinhaltet immer die Möglichkeit dazu zulernen. Gerade verschiedene Meinungen zu hören, kann zum Nach- und Weiterdenken inspirieren.
Für jede Position (Pro/Contra Kreuz...) lassen sich Argumente finden.
 


WOFÜR STEHT DAS KREUZ HEUTE? In einer multikulturellen Gesellschaft taucht die Frage „Kreuz Ja/Nein im öffentlichen Raum" immer wieder auf. Unlängst sorgte die „Kreuzdebatte" in Linz (http://ooe.orf.at/stories/319169/ ) für heftige Diskussion. Zweitausend Jahre Geschichte lassen dem Kreuz schwerlich eine nur ein-deutig geprägte Symbolkraft zukommen. Einerseits steht das Zeichen für viele Menschen für die Liebe schlechthin – Christus, der sich aus Liebe zu den Menschen sogar kreuzigen ließ, so dass zwar der Körper starb aber die Liebe triumphierte (er hat sie im Angesicht des Todes nicht – um sein Leben zu retten - verraten) - andererseits interpretieren andere es als "Geissel" . Diese erinnern sich an Ereignisse wie die Kreuzzüge und zahlreiche blutige Missionen, die im Namen des Kreuzes tausenden von Menschen das Leben kostete.
 

VORSCHLAG EINES EXPERIMENTS: WAS WÄRE WENN... wir versuchen JEDEM mit der höchsten Achtung und Liebe entgegen zutreten, egal welcher ethnischen oder religiösen Herkunft er/sie entspringt - ohne ihn später in irgendeine Richtung manipulieren oder bekehren zu wollen...
Ist das vielleicht „die frohe Botschaft" des Kreuzes in Aktion?!...Nächstenliebe nicht mehr „nur" als erinnerndes Kreuzzeichen sichtbar in einer Ecke an der Wand eines Schulzimmers, sondern Nächstenliebe im Mittelpunkt des tagtäglichen Lebens – Nächstenliebe in Aktion.
 


Wofür steht das Kreuz also heute? Ist es für viele „nur" ein belangloses Zeichen, so ist es für andere Hoffnungssymbol. Will es zum Nachdenken anregen? Wie zum Bespiel darüber, wofür ich lebe? Oder lässt das Kreuz auch Fragen aufkommen wie: „wo fühle ich mich heute „gegeisselt" ergo miss-handelt / miss-achtet / miss-verstanden? Und wo „geissle" ich andere durch meine Verhaltensweisen? Wo fühle ich mich dem leidenden Menschen – oder möglicherweise gar dem leidenden Christus nahe... und wann werde ich durch (un)bewusste, verbohrte eigene Eigenschaften und Sichtweisen - selbst zum "Geisselnden", wo werde ich von anderen als "Geisselnder" und Leid-zu-fügender Mensch wahrgenommen?" Die Geisselungen, die es heute gibt, geschehen sie nicht auf vielfältigere Art und Weise, als nur durch körperliche Miss-Handlungen, z.B. auf verbaler Schiene oder durch meine NICHT-Nächsten-liebenden Handlungsweisen, Ausgrenzungen etc.?
 


Wenn das Kreuz daran erinnert liebevoll und respektvoll miteinander umzugehen, dann ist dies sicherlich positiv zu bewerten. Nur wenn – gerade Christen – vergessen, wofür das Kreuz steht und es selbst höher bewerten als ein liebevolles Miteinander auch mit Anders erscheinenden Menschen, dann ist der Sinn des Kreuzes unbedingt zu hinterfragen.
 


Ein weiterer Gedanke: Jesus Christus hat alles für die Liebe gegeben. Nicht für das Kreuz. Das Kreuz an sich ist nicht die Botschaft, sondern die Liebe, die es wert ist – wenn nötig – sogar größeres Leid auf sich zu nehmen. Das Kreuz als ein Zeichen für den Triumpf der Liebe über den Tod und das Leid hinaus! Wenn das Zeichen des Kreuzes jedoch höher positioniert wird, als die gelebte Nächsten-Liebe, ist dann nicht zu hinterfragen, ob der Sinn des Kreuzes schon in Vergessenheit geraten ist? Wo das Symbol mehr vergöttert wird als das, wofür es steht, wird es dann nicht zum Götzen und somit Sinn-entleert? Denn kann ein Symbol selbst je die Liebe sein? Es ist ein Zeichen dafür (hoffentlich zumindest) mehr nicht.
 


Wie wichtig sind äußere gegenständliche Zeichen wie ein Kreuz also tatsächlich? Haben Sie noch einen hohen Stellenwert, wenn sie Sinn-entleert oder Sinn-verzerrt verstanden werden? Wieviel mächtiger ist die gelebte Liebe gegenüber einem Symbol was an die Liebe erinnert, sie selbst aber an sich nicht in sich trägt (ein Gegenstand wie ein Stück "totes" Holz ist nicht ein lebendiger Mensch) und, wenn wir die Geschichte anschauen ist das Kreuzzeichen natürlich auch als Zeichen des Schreckens und des Leids gedeutet worden und bei vielen bis heute so im Gedächtnis verankert (Kreuzzüge, die im Namen der Liebe die Liebe selbst kreuzigten durch unzählige Morde und so weiter.
 


Leben wir in einer Umgebung, die sich so stark ändert, dass das Zeichen eine andere Bedeutung für viele bekommt, dann ist die Frage, ob man sich entweder ein anderes Symbol aussucht, was von möglichst allen "richtig" verstanden wird, oder aber es stellt sich die Frage, wie man die Botschaft des Zeichens so nach außen verkündet, dass es wieder von der großen Allgemeinheit (und damit auch von Nicht-Christen) im richtigen Licht verstanden werden kann.
 


Persönliches Fazit: Ein Zeichen ist solange sinnvoll, solange es das zum Ausdruck bringt, was damit ursprünglich intendiert wurde. Wird die Botschaft des Zeichens immer ambivalenter, also vielschichtiger und damit auch unklarer und wird sogar entgegengesetzt von der ursprünglichen Botschaft verstanden, dann wird die Symbolkraft möglicherweise schwinden oder ist für zwiespältige Zwecke einsetzbar. Ein Beispiel dafür ist das Swastika-Kreuz. Ein Symbol des Sieges und Heils was dem Hinduismus entnommen wurde und mittlerweile Sinn-verzerrt in weiten Teilen der Welt als Zeichen des Unheils und des 2. Weltkrieges wahrgenommen wird. Das Zeichen ist immer noch das gleiche Swastika-Zeichen. Der ursprüngliche Sinn ist zwar nicht verschwunden, aber wird in vielen Köpfen neu interpretiert... in diesem Fall negativ, obwohl es ursprünglich rein für etwas Gutes stand. Wie steht es mit dem Symbol des Kreuzes? Zeichen sind also sinnvoll, solange sie verstanden werden. Ein Zeichen dient dazu eine Bedeutung verständlich zu machen, die eigentlich von einer Metaebene in die sichtbare Welt transportiert werden soll, bei der Kreuzthematik soll die unsichtbare und doch fühlbare Liebe soll durch das Kreuzsymbol erkennbar und be-greifbar werden.
 


Eigene Stellungnahme: ich selbst habe mehrere Kreuze in meiner Wohnung und gerade ist auch ein Kreuzbild mit dem Titel "Im Zeichen der Liebe" in meiner Foto-Ausstellung "ROMANIA SACRA- In Berührung mit der Essenz des Lebens" am Stephansplatz 6/6 in Wien zu sehen, siehe dazu www.exhibitions007.blogspot.com, auch hier gebe ich ein paar Bilder von mir zum Thema preis…. Ich verstehe mich also nicht als KREUZ-Gegner, sondern versuche lediglich, die Vielschichtigkeit des interessanten und brisanten Themas zu beleuchten.

Input zum Thema ist erwünscht direkt bei den "Kommentaren" unterhalb dieses Eintrags.

Sunday, November 09, 2008

AT ONE WITH THE UNIVERSE - How it feels to have a heart stroke

Jill Bolte Taylor was a 37-year-old Harvard University-trained and published BRAIN SCIENTIST when a blood vessel exploded in her brain. Through the eyes of a curious neuroanatomist, she watched her mind completely deteriorate whereby she could not walk, talk, read, write, or recall any of her life. Because of her understanding of how the brain works, her respect for the cells composing her human form, and an amazing mother, Jill completely recovered her mind, brain and body.

In her book "My Stroke of Insight: A Brain Scientist's Personal Journey" (german version: Mit einem Schlag), Jill writes with her recommendations for recovery and the insight she gained into the unique functions of the right and left halves of her brain. Having lost the categorizing, organizing, describing, judging and critically analyzing skills of her left brain, along with its language centers and thus ego center, Jill’s consciousness shifted away from normal reality. In the absence of her left brain’s neural circuitry, her consciousness shifted into present moment thinking whereby she experienced herself “at one with the universe.”

Watch her movie on youtube - over 550.000 people already saw it...
http://it.youtube.com/watch?v=UyyjU8fzEYU

Friday, November 07, 2008

HEROES IN UNIFORM

my Video on Youtube:

To see the video in best quality go directly on www.youtube.com and search for "heroes + henzler"
Then click below the video on "view in high quality /in hoher Qualität ansehen"

see more photos and read about the Austrian National Day on
www.events007.blogspot.com

Tuesday, October 07, 2008

ROMANIA SACRA - IN TOUCH WITH THE ESSENCE OF LIFE

Dear all, please let me say THANKS to everyone that helped in one ore another way to make my Photo-Exhibition "Romania Sacra - In touch with the essence of life" in Vienna come true.


photo: the sound of silence - bell, detail, Putna monastery

It was splendid to see that not only friends of the catholic academic society but also representants of the university, of different churches - orthodox, catholic, protestant and other religions & non religious came to the Opening. On one hand there were lots of clergymen but also the consulate of Romania and the representant of the Austrian-Romanian-Society and NGO´s like Pro Oriente and the CSI (christian solidarity international) did come to the Vernissage of my photo-exhibition. ROMANIA SACRA can be seen until 26th of Octobre 08 in the "Otto-Mauer-Center", Währingerstr. 2-4, 1090 Vienna, Austria.


photo: walk of life - where do YOU want to go? - shoes, detail of a courtyard, Humor village

It has been an honor, that the local radio and press as well as the Romanian TV came to my exhibition. I had hoped before that I could contribute with my artwork to do some further steps "pro ecumenism, unity and deeper understanding between cultures and religions" and it seems, that exactly this is happening and going public.


photo: The sacredness of the instant - Being here now, realizing the perfection of each instant where nothing is lacking and everything is there. Leaf on a fence with dew drops in the early morning, Humor monastery.

Via google I found an article written by KATHPRESS and another one on stephanscom.at
in german for instance:
http://stephanscom.at/news/0/articles/2008/10/07/a15417/
http://www.kathpress.co.at/content/site/nachrichten/database/21530.html

MY VIDEO ON YOUTUBE - worth seeing:


To see more about my exhibition I invite you to view my blog:
www.exhibitions007.blogspot.com
www.experiencingromania.blogspot.com

Monday, October 06, 2008

ROMANIA SACRA - photos of the Vernissage

The exhibition in Vienna:
1) Otto-Mauer-Zentrum: 6 - 26 October 2008, Mo-Fr 9.00AM - 4.00 PM
Photos of the opening:
http://www.flickr.com/photos/83259769@N00/sets/72157607816589200

2) Erzdiözese Wien, Stephansplatz 6, 6. Stock: 11.11.08 - 16.1.09, Mo-Fr 9.00AM - 4.00 PM
Photos of the opening:
http://www.flickr.com/photos/83259769@N00/sets/72157609355896821
http://www.kathbild.at/kathbild-cgi/topixx + search "Henzler" (Kathbild.at)

Press:
http://www.themakirche.at/menschen/articles/2008/12/01/a3643/

Tuesday, May 27, 2008

THE BEST FILM ON YOUTUBE... - THE ART OF TOUCHING PEOPLES HEARTS

Watch it and - as a friend said - cry, if you can...

"The story of a sign" - historia de un letrero


For me, it´s the best short film I maybe ever saw on youtube!
Everytime I watch it, it touches me in a different way.
In my opinion it shows, how important it can be to use the right little words to bring accross your message and have the greatest possible impact. Sometimes little words can really make a big difference. Isn´t Bringing accross your message in such a way that it opens the heart and mind of the people really an extraordinary art? How much of a difference can we make, just working on our communication skills to use them in a more efficient and benevolent way? Imagine how the world could change, if we all would just work on that - every single person?! Would there still be war?
I think it doesn´t take millions or prestige to help change this world for the better... It´s the little positive aspirations and actions, that will eventually have an impact. Maybe not within moments, but no effort for the "better" will ever be lost. What is your opinion? Write your comments...

Sunday, April 13, 2008

TRUE UNDERSTANDING

Taizè is one of my favorite places. Since years. Like that it´s no miracle that I happily agreed when I was asked to talk about Taizè infront of the little group that I was traveling through France in Spring 2008 (to know more, view the special website: www.heaven-meets-earth.blogspot.com ). Almost none of the group had been to Taizè before And so I gave them a brief introduction into the life and spirit of Taizè.

 


Up to this day especially the communities founder, Frere Roger, who actually got murdered in his own church at the age of 90 in 2005, is one of the most fascinating persons that I met in my life. What maybe still impresses me most is, what I want to share with you now, too:

Frere Rogers life-motto was "understand everything of the other". When I heard it the first time -I was 15 years at that time - I did not really understand the meaning of it. Just 1-2 years ago the phrase poped up again and that time it hit me like a stroke.
…To understand everything of the other person. That is something that actually everybody wants: to be understood. But it´s something that almost no one practices: to really understand the other person.

 


Can you imagine that you are in front of someone that says from all his heart "I would love to understand you, can you help me to understand you?"

 


Have you ever met a person that really wanted to understand you from the bottom of your being? If so, how did you feel?... Just visualizing this right now brings tears into my eyes again. Can you imagine:
How would a world be like if everyone would want to really understand the orther person. Not superficially. Not to manipulate the person even better afterwards. It´s just about understanding. Fullstop. You are perfect as you are. You don´t have to be different to be accepted. You don´t have to change anything to be loved. You are fine just the way you are. And so is the other.

 


Imagine if the whole world would put this motto of Frere Roger into practice. Imagine what happes if everyone of us wants to understand the persons he/she get´s in contact with. Just to understand them, without having them change. Wouldn´t that change the world? Could there still be wars, if everyone is appreciating the other for the person he/she is and vice versa. What if we just give it a try and see what happens?
Posted by Picasa

Friday, March 21, 2008

EASTER CELEBRATIONS AT ASSISI

Remembering the holy EASTER TIME at the medieval Italian town in the heart of Umbria.

 


 


 


 


More photos are available upon request.
Posted by Picasa

Friday, November 02, 2007

AUSFLUG NACH BRATISLAVA oder DER NAMENLOSE UNBEKANNTE

Feiertag in Österreich. Es ist Donnerstag, der 1. November. Allerheiligen. Die Sonne scheint am frühen morgen in mein Zimmer und ich denke mir: ein zu schöner Tag, um im Bett liegen zu bleiben. Nach einer genüsslichen Tasse Tee entscheide ich mich: heute geht´s nach Bratislava.

Wenig später sitze ich im Zug. Mit mir im Abteil sind ein alter, etwas gebrechlich erscheinender Mann und zwei Frauen mittleren alters. Sie sprechen slowakisch. Während der Zug so dahinrollt, blicke ich immer wieder aus dem Fenster. Ab und zu huscht mein Blick zu den zwei Frauen, die sich angeregt auf der mir fremden Sprache unterhalten. Doch dann beginnt auch der alte Mann etwas vor sich hin zu brummeln. Er ist blind und scheint ins Leere zu schauen.

Ich vertiefe mich in meine Lektüre – Origenes – und lese von „Feuer und Geist“. Doch dann horche ich innerlich immer wieder hin. Was brummelt der Alte denn? Und welche Sprache spricht er? Nach einer Weile erkenne ich österreichische Wortfetzen. Spricht er mit sich selbst? Es wirkt fast wie ein Dialog den er führt. Mit wem? Mit jemandem aus der Geisteswelt? Ist er vielleicht krank oder gar verrückt?

Ich sehe, wie auch die beiden Frauen sich immer öfter vielsagende Blicke zuwerfen. Irgendwann fällt etwas zu Boden. Und eine der Frauen sagt auf Deutsch „Entschuldigung“. Nachdem ich also weiß, dass die beiden auch Deutsch können, spreche ich sie wenig später an, erkundige mich nach Ihrem Land, nach Bratislava, ein Gespräch kommt in Gang. Und plötzlich scheint auch der Alte von der Gesprächsdynamik erfasst. Er bringt sich ein, verlässt die Welt seines Selbst-Dialogs und betritt die Wirklichkeit, die „unsrige“.

Auch er fährt nach Bratislava. Er versucht herauszufinden, ob die Damen ihm ein Restaurant in Bratislava nennen können. Doch die beiden verneinen. Kurz darauf ist es soweit. Der Zug rollt ein. Nach knapp einer Stunde haben wir es geschafft. Wir sind angekommen. In Bratislava. Ich stehe auf und will aus dem Abteil. Doch der alte Mann ist vor mir. Langsam, im Zeitlupen Tempo bewegt er sich mit Hilfe seines kleinen weißen Stocks den Gang voran.

Innerlich plagt mich meine mir wohl eigene Ungeduld und ich will mich am liebsten an ihm vorbeischlängeln um „heute noch“ aus dem Wagon zu kommen. Doch es geht nicht. Der Gang ist zu schmal. Im Schneckentempo geht es voran. Innerlich sehe ich schon vor mir den Zug abfahren, bevor wir überhaupt ausgestiegen sind. Doch dann macht es plötzlich „klick“ in mir. Ich sehe, der Mann braucht einfach Hilfe.

„Hier geht es entlang“ sage ich ihm, und führe seine Hand an den Griff der Tür, zeige ihm mit seinem Stock, wo die einzelnen Stufen zu finden sind und sachte geht es mit ihm bergab, auf den Gleis. Dann hat er es geschafft. Und ich auch. Meine Ungeduld weicht einen Augenblick von mir. Dann sagt er „danke, jetzt gehe ich im Bahnhof ein Restaurant suchen“. Ich will schon an ihm vorbei und mich von ihm verabschieden, als ich sehe, welche Mühe er hat, sich zurecht zu finden. Er scheint völlig orientierungslos.

Dann nehme ich ihn bei der Hand und gehe langsam – Schritt für Schritt – einen Fuß vor den anderen setzend den Weg treppauf und treppab. Etwa 10 Minuten später erreichen wir die Bahnhofshalle. Grüner Star. Er sagt, er hat den grünen Star seit zwei Jahren. Nichts sieht er mehr. Hat einen ständigen Druck auf den Augen. Und der Orientierungssinn ist ihm auch abhanden gekommen.

Ich frage ihn, ob er slowakisch oder englisch kann. Aber beide male verneint er. Als ich von der Bahnhofshalle ein Restaurant im ersten Stock erblicke, führe ich ihn langsam dort hinauf. Ich zeige ihm einen Sitzplatz und spreche die Kellnerin an. Sie kann kein Deutsch. Dann versuche ich es beim nächsten Kellner. Der kann zwar kein Deutsch, aber ein paar Brocken englisch. Mit Euro kann man zwar eigentlich auch nicht bezahlen, aber er macht eine Ausnahme.

So bestelle ich dem alten Mann etwas zu essen. Er ist bescheiden. Will nur ein Stück Fleisch und einwenig Reis. Dazu gibt es ein Mineralwasser. Das ist alles. Ich helfe ihm beim zählen der Münzen, als es ums Zahlen geht. Während er still da sitzt, schneide ich ihm das Fleischstück – und auch wenn ich Vegetarierin bin, und mich mit Fleisch nicht besonders auskenne, merke ich, dass es zäh wie eine Schuhsohle ist. Ich wünschte, es gäbe eine bessere Auswahl. Irgendwie tut er mir leid. Aber er ist genügsam.

Dann meint er, ich kann jetzt ruhig gehe, er bedankt sich und nachdem ich mich verabschiedet habe, wendet er sich wieder seinem Essen zu. Während ich hinausgehe, fühle ich, wie die Blicke der Gäste und Kellner zwischen mir und dem Blinden hin und her wandern. Aus den Augenwinkeln sehe ich, wie der alte Mann wieder mit sich selbst spricht.

 



Ein paar Minuten später habe ich eine Fahrkarte gelöst und stehe am Bahngleis. Die Sonne scheint vom fast wolkenlosen Himmel auf mich herab, während ich auf die Tram warte, die mich ins Zentrum von Bratislava bringen soll. Ich sehe, dass es ein wunderschöner Tag ist. Und gleichzeitig lässt mich die Begegnung mit dem alten Mann nicht los. Da fährt einer extra von Wien nach Bratislava, nur um im Bahnhof ein abscheuliches Essen herunterzuwürgen und dann wieder nach Hause zu fahren.

Wie gut habe ich es, dass ich mir die Stadt anschauen kann. Ach, wenn der Alte das doch auch nur könnte, denke ich mir. Er sollte auch in den Genuss der frischen Luft und einer leckeren Torte kommen, das Besondere an Bratislava erleben können. – Ich könnte ihn ja mitnehmen. Aber dann würde alles super langsam vor sich gehen. Ich würde kaum etwas sehen, wendet eine Stimme in mir ein. Egal. Eigentlich habe ich sowieso keinen bestimmten Plan gehabt. Also kann ich ihn ja auch mitnehmen. Nachdem mein innerer Dialog abgeschlossen ist, bewege ich mich wieder Richtung Bahnhof. Ich gehe an einer Plakatwand vorbei und schieße ein Foto davon. Hände sind darauf zu sehen. Helfende Hände. Hände, die irgendjemandem gehören, die aber auch meine sein könnten.

 



Als ich dem Restaurant näher komme, frage ich mich einen Moment ob er auch wirklich noch dort sitzen würde. Dann trete ich ein, und da sitzt er. Er gestikuliert mit seinen Händen in der Luft herum. Sein Blick schaut ins Leere. Als ich zu ihm komme, nimmt er gerade den letzten Schluck aus seiner Mineralwasserflasche.

„Da bin ich wieder. Ich habe mir gedacht, ich nehme Sie mit in die Stadt, wenn Sie möchten“, sage ich ihm. Sein Gesicht erhellt sich, als er meine Stimme wieder erkennt. Er freut sich, dass ich da bin, aber er erklärt mir, dass er jetzt, nachdem er gegessen hat, nach Hause fährt. Er möchte es so. Ich schlage ihm noch einmal vor, dass ich ihn wirklich gerne mit in die Stadt nehme, doch er lehnt freundlich ab. „Mein Zug fährt bald nach Wien, ist schon gut so!“

Während ich ihm die Treppen hinabhelfe und ihn zum Gleis führe, erzählt er mir, dass er alleine wohnt. Einmal in der Woche hat er eine Helferin, die nach ihm schaut. Und einmal in der Woche kommt ihn eine Freundin besuchen. Sonst, sagt er, ist er auf sich gestellt. Und er muss lernen, sich in der Welt der Blinden zurechtzufinden…

Als wir am Gleis ankommen, steht der Zug schon bereit. Ich bringe ihn noch ins Abteil und will mich von ihm verabschieden. Da sagt er „warten Sie, ich will Ihnen noch was geben“. Er zieht seinen Geldbeutel heraus. „Nein, kommt nicht in Frage“, sage ich ihm. „Aber ich will mich doch erkenntlich zeigen, Sie haben mir geholfen und ich habe mich darüber gefreut“, meint er darauf. „Wissen Sie, Sie brauchen mir wirklich nichts geben“, erwidere ich, „es hat mir doch auch eine Freude gemacht“. Da tritt ein Strahlen auf das Gesicht des Mannes und er fragt „ja wirklich?“. „Ja wirklich“, sage ich und verabschiede mich von dem namenlosen Unbekannten.

Mittlerweile ist der Zug längst abgefahren. Aber die Begegnung ist noch immer lebendig in meinem Herzen. Die Stadt Bratislava war schön. Aber die Begegnung mit dem alten Mann war das Beste, was mir seit langem geschehen ist.
Posted by Picasa

Thursday, August 30, 2007

MIDNIGHT THOUGHTS -
WHAT DO I REALLY WANT - WHAT WOULD REALLY SATISFY ME...

Andrea, a friend from Argentina just wrote me this letter and I decided to share my answer as suggested by her, with you, my readers, below.

"Dear Claudia,

I'm writting to tell you that I find you are a talented columnist and that you could become a great periodist; you are already a touching article publisher :)

The issue I've been thinking a lot about lately has been the motor of life: wishes, desires, goals... I've realized that if a person doesn't have any objectives, or nothing that she/he likes or enjoys, then there's no reason to get up from bed at all! It might sound obvious to you, but isn't it a relevant subject everyone? Wishes=Active life; Lack of Wishes=No life!!

I thought perhaps you could ponder about this too and write your conclusions, ideas and reflexions about it.Maybe this subject turns out to move you?

A huge, striking question is confronting me non-stop: "What do I REALLY want?", "What do I REALLY want to put my energy on?", "What on this Earth gives me REAL satisfaction?"

I expect your answer :)
A hug, Andrea"


Right now it´s already after midnight and I have to work early tomorrow, but I will try to think more about the subject. Actually, ideas like those above cross my mind again and again, too. And on one hand I have answers, on the other hand I question them again and again and wonder if the answers to my questions are satisfying me, or if they are just an intellectual satisfaction (which won´t last, because I never really “experienced” the truth that maybe I understood intellectually. Mere theoretical wisdom means nothing to me... I guess that kind of "wisdom" is really tricky. It leads people (including sometimes myself) to thinking "oh, I understood it all... I know what the real answers are...". Well, I think in reality we know really little. Almost nothing.

What I liked a lot is the phrase and life motto of the founder of Taizé, Frère Roger: "to understand everything of the other (person)"... That shows me, he is really interested. Someone who is interested to understand life, understand people, situations, thoughts, (different) beliefs, will surely understand always better and more. Isn´t it great to have such an approach toward life: with the goal to try to UNDERSTAND EVERYTHING of the other? ... Instead of "just" prooving to yourself and the world around you that the world YOU created, with YOUR beliefsystem, with YOUR thoughts and feelings is right and justified?

What will you learn, how can you proceed, how can your consciousness expand, if you do only hint on prooving that YOU are right (what means that you make the others feel as being wrong as soon as they don´t share YOUR opinion).

When I think about the questions "What do I really want - what are my goals - what gives me real satisfaction" my heart and my minds answers are:
My goal is to Love. To find true love. To be able to love more and more. To love without limits and without fear. To forgive. Myself and others. To be more patient. With myself and others. To look for the good more then for the negative things inside myself and in the outer world. To search for God. And hopefully realize that he is really everywhere. Within and without. In myself and in the neighbour and even in the most lousy person. My desire is to learn more about myself and God. To be open to learn. To be open to reach out...

Well... I think I have many more wishes... The wish to go beyond. To leave my old paterns of thinking and behaving behind, to be open to radical positive changes NOW and til the end of time, no matter how old I will get.... I think this is a relatively short answer to the questions raised like "what do I really want? Why am I really here? What would give me real satisfaction?"

Ok, human desires as satisfying sex, sucess with my photography, perfect health and harmony, even money and so forth would probably be on the "wishing-list", too. But maybe there is no such thing as “perfect this and that” on this earth because: if everything would be perfect, then we would not progress.

Why should we change anything if everything is alright and already feels like heaven on earth? Meaning: if everything would be perfect - perfect health, perfect human relationship, perfect job, perfect sex life, perfect whatever, wouldn´t that be even selfcontradictory? Because wouldn´t that lead to an automatic stagnation and like that it would eventually lead to a fall back /drop down / decrease?

Let me explain: if something is perfect, why should there arise the wish to change anything? But if everything is perfect and there will be no change (also no increase / no further development etc) on any level on this planet, wouldn´t that automatically lead to another wish, because eventually all perfection will become boring? Something will be missing, however "perfect" it already seems?
So without progress - meaning when things stagnate or decrease, then there is a lack of perfection again. And through this lack of perfection we want to reach again that point of perfection. We will become more active and eager to "perfect" life and life´s circumstances again.... That keeps the world moving :)

I guess these are my last thoughts (before they get too complex and difficult to explain). Time to go to sleep. Tomorrow another day is waiting to be “perfected”… Many new possibilities will present themselves, that we can perfect the world we created, the world we live in, the world we beliefe in… what do YOU think?

I am curious about YOUR THOUGHTS AND FEEDBACK.

Saturday, August 11, 2007

SPECIAL MOMENTS IN THE NORTH OF ROMANIA

The first few days of rain taught me to slow down. Slowing down, doing "nothing" is something quite unusual for me. Normally I feel almost like on "speed", I always want to make the most of everything. Allways be active. Never sit or stand still. But here I see that the time is somewhat different. I begin to think more about "doing" and "being".

As my "soul" really arrived in this country, I can see the beauty in just perceiving and doing little.

Here are some of the moments that I want to share with you that make Romania special to me...


AT HUMOR:
I sit on the veranda of the old charming farm house where I rented a simple room and just watch the farmer, the chicken that run around, the dog that barks, the old shoes that stand around the courtyard and the rain drops that pour down from heaven.

At night I become the spectator of something really unusual. After a big thunderstorm - everything is absolutely dark, just one little lamp lights the wet courtyard - I see a little boy (maybe 10 years old), coming out of the farm house. He looks around himself. And as he sees no one else, I see him doing the sign of the cross two times. Then he looks around again, sees no one and continues. He throws himself on the earth, gets up again, and folds his hands and begins to pray aloud.

I feel very touched to see this and am reminded of the story of Saint Francis and Bernardo di Quintavalle. Bernardo - a noble man - once invited Francis to his home. He wanted to test this "crazy holy man". So after the evening meal, he asked Francis to sleep at his place. Shortly after going to bed, Bernardo did as if he fell asleep and Francis - in the same room - rose, when he believed Bernardo was sleeping soundly.Silently he got out of his bed and began to pray fervently throughout the whole night. Bernardo however, deeply touched by what he had seen in secret, was changed by the experience, gave away all his riches and followed Francis on his way towards Christ.


AT SUCEVITA:
Early in the morning I go to the monastery of Sucetiva. As I enter the grounds of the monastery there is no one else except the nuns and a priest. No tourists that normally virtually flood the moldavian monasteries at this time of the year. I hear the nuns praying and singing with beautiful soft voices.

In a meditative mood I am walking slowly around the old church with its magnificently painted outer walls. An old nun comes towards me and laughs childlike, touching my black skirt saying "frumos" which means beautiful. Maybe she likes my dress because I am looking not so different from the nuns all in black. She takes up a long piece of wood and begins to hammer rythmically on it. While she is walking in one direction, I walk in the other direction around the church. As our paths meet again, she smiles at me. This goes on a few rounds. Then her "hammering" ends. She indicates me with gestures to follow her(she doesn't speak any of the languages I speak, and too bad, I still don't speak Romanian). She begins to breathe heavily as we climb up a tower. Up on top of the tower a young nun is hammering on another wood. The sound echoes from the surrounding thick and high walls of the monastery. Then both begin to hammer rythmically... Aaaah, I begin to understand, that is the "wood-hour-ceremony" that I read about before. And I take part in it... as a silent observer... Then the old and the young nun begin to ring the huge iron church bells. They have to put in all there power to move and swing them. The early morning sun begins to shine through the dusty sky. What a mystical moment. I feel like taking a picture. But once more, I remind myself: these moments are too sacred to put them on a picture... Claudia, just take the picture with you heart... And so I do.

Sunday, August 05, 2007

THE PICTURE I DID NOT TAKE --- LOOKING DEATH IN THE FACE

Grey. Grey inside of me. Grey outside… The clouds hang deep over Bucharest. I ask myself what I am doing in Romania. Was it really the right choice to come here?
I don’t know the language. I don’t know the country. I am all by myself… I feel a bit lost.

After I found a place to stay I walk through the grey streets of Bucharest. It’s evening time already. I feel like going into a church to calm down and find some inner peace. But almost the same moment that I have this desire, I think “how unlikely, to find a church that will be open on a Sunday night and it will be even less likely that they would let me enter, since I am wearing pants and a top instead of the requested skirt and long sleeve shirt.”

Anyhow, just a few corners further down the road, I see an orthodox church. I step closer and can’t believe my eyes. It is open. A little shy I enter the huge door and ask a man in English if it’s possible to enter with this kind of dress. He invites me to step in.
I am even more astonished as a woman comes toward me and says in German that I am invited. The church is normally closed at this time but today I can participate at a funeral mass which is just about to begin.

A funeral mass. I did not even really think what it would be all about but I stayed. Slowly more people filled the church.When I lifted my eyes, about 30 people stood side by side. Their whispering voices echoed from the dark walls that were beautifully decorated with paintings of orthodox saints. The whispering stopped as 3 deep voices began to sing. The mass started. I left my seat and came closer to the group of people. They were gathered in a little half circle in and around a separate room. At first I only saw some backs of people. Then I took all my courage and took another step forward. Now I saw the backs of the priest. And suddenly my gaze fell on something different. Was that a coffin? Was it a saint that was covered with wax (like they do in many churches)? Or was this even the dead person that the funeral mass was celebrated for? I was not sure what I saw and what I felt.

As my mind wanted to find out what this “thing in the coffin” really was, I saw how hankies were silently given away to the mourning people. Everything happened very silent. No loud crying. It was a very simple but also peaceful celebration.

As suddenly as the celebration began it ended. While a few cookies were given to the people, I was wondering if I could risk going to that room where that coffin was. My curiosity was stronger then my shyness. Indeed, it was a dead person. I had never seen a dead body before. It was absolutely different from what I saw in so many movies before. “No wonder”, I thought, “because in the movies, the actor is just playing as if he died, but of course he is not”. But here, I experienced the first time, what a body looks and feels like, when its breath of life is gone.

The woman was maybe in her eighties. She was dressed in her “best way”. I recognized that she came from a poor family background. Her pale skin was almost looking like wax. Just a little make up gave her transparent skin some color. She appeared as if she would be unreal and real at the same time. Strange. Not shocking, but somewhat indescribable. “So, this is death!”, I thought…. “The first time of my life, I am looking death in the face.”
What a strange feeling. Death – the absence of life - feels so close and yet so far away.
Can’t death happen any minute? To me, to you, to all of us?.. even right now?!

“Strange,… what a strange experience”, these words pop up repeatedly in my mind. What an experience to begin my trip to Romania with!

As a photographer I feel the impulse to take a picture of that person or should I rather say a picture of “death” ? But then I decide this will be the picture I did not take.

Monday, May 07, 2007

Ferne Welten ganz nah - Shaolin Mönche in Mödling

Musik des Ostens schallt über den Marktplatz des bunten feinen Wiener Vororts Mödling. Es ist Freitag nachmittag. Mehr und mehr Leute versammeln sich um das aufgestellte Podium. Gäste aus dem Fernen Osten werden erwartet.
Zum ersten Mal beehren einige junge Shaolin-Mönche mit ihrem Altmeister die Kleinstadt. Die Weitgereisten begeistern schon nach wenigen Minuten das buntgemischte Publikum aus Jung und Alt mit ihren Kampfkünsten.



Am Anfang jeder Übung steht die geistige Sammlung.



Durch jahrelanges hartes Ausdauertraining gelingt es den Mönchen ihren Körper zu absoluten Höchstleistungen zu bringen.



Bis zu 10 Stunden täglich umfasst das Schulungsprogramm eines buddhistischen Shaolin-Mönches im entfernten China.



Die Kunst der Selbstverteidung - Kung Fu - erfordert nicht nur absolute Körperbeherrschung sondern allem voran die Beherrschung des Geistes.


Strenge Disziplin - wie das Einhalten einer vegetarischen Diät und das Leben in Keuschheit - fördert und schult die Willenskraft der Mönche.


Wer sich ein Leben lang wie der über siebzig jährige Shaolin-Altmeister in Achtsamkeit und der buddhistischen Lebensweise schult, der mag nicht nur fähig sein, seinen Körper noch bis ins hohe Alter elastisch zu bewegen, sondern ebenso das Chi - die Lebensenergie - zu meistern.


Eine wahre Kunst ist es sicherlich, Herrscher über das eigene Ego zu sein. Und sich weder von Lob noch von Tadel aus dem inneren Gleichgewicht bringen zu lassen. Egal ob im fernen China in einem einsamen Kloster in den Bergen, oder auf der Bühne des Lebens in Mödling oder einem jeden anderen Ort auf dieser Welt.
Eins muss man sagen: AEIOU - das neue Mödlinger Geschäft wusste flächendeckend mit dieser Art von PR-Aktion zur Geschäftseröffnung zu begeistern und hat auf wirklich orginelle Weise zu verstehen gewusst, auf sich aufmerksam zu machen. Jetzt weiss jeder in und um Mödling nicht nur, wo er sich hinwenden muss, wenn er nach erlesenen Steinen, religiösen Skulpturen, Büchern und verschiedenen Accessoirs sucht, sondern hat gleichzeitig noch einwenig seinen religiösen Horizont erweitern können und einen Hauch der Welt des Buddhismus einatmen können.

Auf MySpace.com gibt es noch zusätzliche Bilder als PHOTO-VIDEO ersichtlich:

http://myspacetv.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=35325839

Posted by Picasa

Sunday, May 06, 2007

Über den Wolken - da muss die Freiheit wohl grenzenlos sein...
Ein Highlight der letzten Woche möchte ich gerne mit Euch teilen... Ich war 3 Tage in den Bergen der Steiermark gewesen und habe auch da wieder gefühlt "in den Bergen atmet die Seele so richtig schön auf" ... Es gibt für mich fast nichts Schöneres. Und da es auch in Österreich schon so lange wunderbarstes Wetter hatte, gab es auch in der Höhe nur wenig Schnee, so dass ich es sogar mit meinen profillosen Puma Schuhen und Trekkingsandalen hoch zur Tonion und dann zur Hohen Veitsch schaffte.



Posted by Picasa
Abenteuerlich war besonders auch die zweite Übernachtung in den Bergen am Gipfel der Hohen Veitsch auf knapp 2000 Metern im unbeheizten Winterraum der Graf Meran Hütte... Weder Wasser noch Strom noch weitere Personen gab es da oben... Aber mit 6 Wolldecken konnte man es doch gut dort aushalten. Ein echter Traum war dann auch der Sonnenaufgang am nächsten Morgen um 5.30 Uhr in der Frühe... Der Boden war von Rauhreif bedeckt... man hörte nur ganz vereinzelt ein paar Vögel zwitschern... der Himmel war pastellfarben gefärbt... Das war für mich trozt aller Einfachheit der absolute Wohlfühl-Luxus... Einfach wunderbar...



Posted by Picasa

Monday, April 30, 2007

Buma – die Inderin, die die Herzen zum Leuchten bringt

„Mein Leben ist wirklich gesegnet!“ Ich sitze auf der sonnigen Terrasse in einem kleinen Ort mitten im Grünen etwas außerhalb von Wien und höre gebannt der Frau zu, die mir gegenübersitzt. Buma kommt ursprünglich aus Indien. Seit 2001 ist sie nun in Österreich, verheiratet mit einem Österreicher und das, obwohl sie zuvor immer felsenfest davon überzeugt war, niemals zu heiraten.

Buma erzählt mir von ihrem Leben, von den Besonderheiten, den Herausforderungen und dem – wie sie sagt – doch immer spürbaren Segen Gottes. Sie kommt aus einer sehr reichen Familie aus Gujarat. Dort wurde sie in die höchste Kaste – die Kaste der Brahmanen geboren.

„Mein Leben ist wirklich gesegnet!“ sagt Buma. Und ich frage, woran sie das festmacht. Da erzählt sie mir von Ihrer Kindheit. „Mit vier Jahren bekam ich Polio – die Kinderlähmung. Ich konnte nicht mehr laufen. Meine Mutter war eine sehr religiöse gläubige Frau. So ging sie zu unserer Familiengottheit Amba und gelobte ihr, solange auf die Lieblingsspeisen (wie Mango) zu verzichten, bis ich wieder gesund würde.“ Jede Stunde ging Bumas Mutter zu der Gottheit, betete vor ihr am Hausaltar, berührte die Skulptur und gab dann den von der Gottheit empfangenen Segen an ihre Tochter weiter, indem sie sie mit den geweihten Händen berührte. Sie versprach, wenn ihre Tochter wieder gehen könnte, würden sie alle gemeinsam auf den nächsten heiligen Berg zu dem Bergtempel pilgern.

„Der Glaube meiner Mutter war so felsenfest, dass man fast glauben könnte sie wäre verrückt, so sehr hat sie daran festgehalten. Aber man sieht es hat geholfen“ – die grazile Buma zeigt auf ihre Beine und lächelt. „Zwei Jahre später, im Alter von 6 Jahren, war ich komplett von Polio geheilt. Mit dem ganzen Dorf liefen wir zu dem Bergtempel und alle waren voller Freude.“

Dann erzählt mir Buma von der Tradition der Brahmanen in Gujarat, wie dort Geburtstage gefeiert werden. „Erst als ich in den Westen kam, habe ich zu meinem Geburtstag Geschenke bekommen, darüber war ich zuerst ganz erstaunt. Bei uns ist es Sitte die anderen an unserem Geburtstag zu beschenken. Ich kann mich daran erinnern, dass mein Vater zu meinem Geburtstag immer einen LKW mieten lies, der voll mit Essen für mehrere tausend Menschen war. Das Essen durfte ich – zuerst noch auf dem Arm meiner Mutter – mit meinen kleinen Händen segnen, dann ging es an die Bedürftigen. Nie haben wir das als komisch oder gemein empfunden, dass wir nichts und die anderen soviel an dem Tag bekamen. Im Gegenteil, wir Brahmanen in Gujarat wollen uns bei Gott erkenntlich zeigen und ihm an dem Tag unserer Geburt danken, dass er uns eine Geburt in eine wohlbehütete und wohlständige Familie beschert hat und so möchten wir ein wenig von diesem Glück an diesem Tag mit den Bedürftigen teilen.“ Ich bin beeindruckt, als ich von diesem Brauch höre und denke, dass ist wirklich eine sehr hohe ethische Moral, wo man die Menschen von von Klein auf lehrt, auch an die Nächsten zu denken und Mitgefühl zu praktizieren.

Buma - die Inderin mit den leuchtenden Augen
Dann erzählt mir Buma von ihrer Schul-und Ausbildungszeit. „Ich ging auf das College für die Reichsten Leute. Dort bekamen wir in der Pause das Essen von armen Kindern aus der unteren Kaste serviert. Natürlich konnten die alle nicht zählen. Das nutzen manche von den reichen College-Studenten aus und machten sich öfter einen Spaß daraus und gaben den Kindern zu wenig Geld für das Essen. Das konnte ich nicht mit anschauen. So holte ich heimlich einen Jungen zu mir, als ich sah, wie dieser beschummelt wurde. Und ich bot ihm an, dass er – nachdem mein Unterricht am Nachmittag zu Ende sei – kommen sollte, damit ich ihm beibringen konnte wie man rechnet, damit er nicht Schimpfe bekommt, wenn er das Geld später unvollständig an seinen Boss abgeben sollte. Der Junge willigte ein und so fing es an…“

Ich schaue in Bumas Augen, die immer mehr zu leuchten beginnen, während sie von der Zeit in Indien erzählt. „Am Folgetag kam der Junge wieder nach der Schule zu mir und lernte wissbegierig weiter. Es dauerte nicht lange und da sprach es sich bei den anderen Slumkids herum was ich tat und ich wurde gefragt, ob auch andere kommen könnten um mit mir zu lernen. Ich willigte ein. So gingen wir nach der Schule immer einige Zettel und Papierfetzen auf der Straße suchen – denn für Schreibutensilien fehlte jedem das Geld – und von einem Missionarspater haben wir Stifte zum schreiben bekommen. Mit der Zeit weitete sich mein kostenloser Privatunterricht immer mehr aus und mehr und mehr arme Kinder kamen hinzu. So ging das ganze zehn Jahre lang.

“Nun will ich natürlich wissen, was nach den 10 Jahren passiert ist und so erzählt Buma weiter „ich hatte in der Zwischenzeit mein Studium der Biologie und Pädagogik abgeschlossen, als mir eines Tages von den Mikrokrediten zu Ohren kam. Als ich sah, dass ich vielen armen unterberechtigten und so oft missbrauchten Frauen der untersten Kasten damit helfen könnte, fing ich an, sie über die Möglichkeit aufzuklären Mikrokredite bei einer Bank aufzunehmen. Bei uns in Gujarat fing dieses System eigentlich an, was jetzt besonders durch den letzten Friedensnobelpreisträger von Bangladesch mit seiner Mikrobank weltweit in die Schlagzeilen kam. Aber das ist ja auch nicht so wichtig, wichtig ist einfach, dass man damit wirklich vielen Armen zu mehr Selbständigkeit, Würde und auf Dauer auch zu einer besseren Erziehung helfen kann. „„Weißt Du Claudia, ich denke, Gott hat uns 24 Stunden jeden Tag zur Verfügung gestellt, da denke ich, kann ich doch wenigstens eine Stunde für andere hingebe, um ihn zu ehren.“

Ich bin fasziniert von der Person, die vor mir sitzt und die mich mit ihrem Strahlen ansteckt.Von ihrem Mann Christian höre ich „Du solltest die Menschen sehen, denen Buma geholfen hat. Wie toll die sich entwickelt haben! Die strahlen noch immer, jetzt, Jahre später, wenn sie Buma sehen. Und wie sie sich prächtig entwickelt haben. Es sieht zivilisierter aus, das Elend ist geringer geworden und das dank meiner Buma“.Von einer Bekannten der Familie höre ich im Nachhinein noch eine andere unglaubliche Begebenheit. „An dem Tag, als das große Erdbeben 2001 in Gujarat war, hatte Buma an dem Morgen ein komisches Gefühl, sie wusste nicht warum, aber obwohl sie schon auf dem Weg in Richtung ihrer Schule zum unterrichten war, kehrte sie nach Hause um. Wenig später begann das große Erdbeben. Das Haus direkt neben ihr – Sekunden zuvor noch intakt - war total zerstört. Die Schule wo sie unterrichtet ebenso. Alle ihre Schüler der Klasse und die Vertretungs-Lehrerin wurden unter den Mauern begraben. Sie überlebte.“ Dieses Detail hat Buma mir nicht erzählt, aber ich kann mir gut vorstellen, wie sie sagen würde „ich bin wirklich gesegnet!“

Kurz nach dem Erdbeben ist Buma in ein Flugzeug nach Wien gestiegen um dort ein paar Freunde zu besuchen, bevor es nach Mailand zu Verwandten weitergehen sollte. Doch nach Mailand kam sie nicht mehr. Nach nur einer Woche in Wien bei Christian - den sie schon seit Jahren kannte aber den sie zuvor ignoriert hatte – fragte sie ihn plötzlich „wollen wir heiraten?“ und er antwortete, als wäre es das natürlichste der Welt „ja“. Das an sich ist ja schon etwas sehr abenteuerliches, aber es ist erst Recht etwas besonderes, wenn man weiß, das Buma sich in der Vergangenheit erfolgreich gegen jeden Versuch gewährt hatte, als Ihre Familie sie sittenüblich verheiraten wollte. „Ich werde nie heiraten!“ sagte sie damals. Auch 3 Monate bevor sie 2001 tatsächlich nach Österreich flog, wo sie dann Christian sah, wurde ihr von ihrem Onkel ein Horoskop erstellt. Dieser war seit Jahren berühmt für die Erstellung von Horoskopen (denen man in Indien großen Glauben schenkt). Und der besagte Onkel sagte ihr „Du wirst innerhalb von 3 Monaten verheiratet sein.“ „Niemals. Ich werde nicht heiraten. Und zudem ist auch überhaupt niemand in Aussicht“, hat Buma damals entgegnet. „Wenn Du in 3 Monaten nicht verheiratet sein wirst, dann werde ich meinen Beruf als Horoskopersteller niederlegen“ meinte damals der Onkel, worauf sie erwiderte „dann leg ihn lieber gleich nieder, denn ich werde nicht heiraten!“ Jetzt lacht Buma mich mit ihren weißen Zähnen an „Tja, dann kam doch alles wie mein Onkel sagte. Natürlich war meine Verwandtschaft erstmal außer sich. Einen Ausländer zu heiraten, einen Kastenlosen. Das ist weniger als die unterste Kaste in Indien wert, besonders für die Brahmanen.Jetzt sind bereits mehrere Jahre vergangen und Buma lebt glücklich in dem Haus mit dem wunderbaren Garten in dem kleinen Vorort von Wien. Sie arbeitet als Biologin in der Forschung und engagiert sich weiter im sozialen Bereich.

Als nächstes hilft sie einer Freundin die Adoption eines indischen Kindes zu erledigen, was sehr viel Schreibkram und Untersuchungen in Indien und Österreich mit sich bringt, aber das ist es ihr wert. „Jedes Leben ist kostbar. Und ich freue mich, wenn ich helfen kann, das Elend zu vermindern“ sagt Buma mit einem Lächeln.
Posted by Picasa

Saturday, April 28, 2007

Vom lieben Geld und der Sorge wie man es denn wohl auf ganz einzigartige Weise ausgeben kann...

„Und was machst Du so im Leben?“ Ich saß mit drei Leuten im Auto von München nach Wien, die mir vor ein paar Minuten noch völlig unbekannt waren, als diese Frage die Runde machte. Rene erweckte ganz besonderes Interesse, als er von sich erzählte und er sollte zu dem Thema noch viel Gesprächsstoff für eine kurzweilige Fahrt liefern. Rene erzählte, dass er selbständiger Unternehmensberater in Wien ist und gleichzeitig regelmäßig nach München pendelt, wo er zwei Wochen im Monat einer weiteren Arbeit nachgeht. Natürlich wurden wir neugierig.

Vor einigen Jahren, meinte Rene, sei er mal wieder zum Überholen seines Wagens in die Werkstatt gegangen und dort habe der KFZ-Meister darüber geklagt, dass ihn gerade der letzte Mitarbeiter verlassen hat und er Schwierigkeiten hat eine gute Kraft zu bekommen. Nach einem kleinen Wortwechsel sagte Rene, dass er schon immer mal testen wollte, wie es so ist in einer Werkstatt zu arbeiten, zu sehen, wie man einen Ölwechsel macht und so weiter. Kurz darauf befand sich Rene zum ersten Mal mit Werkzeug bewaffnet unter einem Auto. Die Stunden in der Werkstatt wurden zu Tagen, dann zu Wochen. Einmal kam ein Nobelkunde mit ganz besonderen Wünschen zu ihnen in die Werkstatt und daraus wurde die Idee geboren, einen „Special Service“ für Porsche-Fahrer der absoluten Oberklasse zu bieten.

Seit dem sind einige Jahre vergangen. Rene arbeitet noch immer als Unternehmensberater in Wien – mit Anzug und Krawatte - und alle zwei Wochen geht er seinem grossen Hobby nach wo er in München die Aufträge der Adeligen und reichsten der Reichen annimmt.

Wie denn wohl so ein Auftrag aussieht, wollten wir wissen. Rene erzählte uns, dass Frauen ganz besonders genaue Vorstellungen haben. Wenn Sie zu ihm kommen, dann bringen sie nicht selten eine ausgearbeitete Wunsch-Liste von 20 Seiten mit. Darauf steht zum Beispiel, dass sie den Porsche bitte in der gleichen Farbe lackiert hätten, wie der Fingernagellack der ebenso speziell für sie kreiert wurde. Dann – so der Wunsch einer Kundin – soll bitte in das Innendach des Sportwagens ihr Sternzeichen eingestickt werden – eine Waage. Dazu soll bitte ein Sternenhimmel mit Diamanten kreiert werden, die dann im Dunklen leuchten sollen…

Eine andere Kundin bat darum, alles mit einem ganz speziellen Leder auszustatten. Nämlich mit der Haut von jungen Krokodilen. Diese sollten bitte so zusammengenäht werden, dass die unzähligen kleinen Krokodillederteile im Muster mehrere ganze Krokodile auf den Sitzen ergeben sollten – kein leichtes Unterfangen, so Rene.

Was Rene am meisten bei seiner Arbeit begeistert, ist, dass kein Wunsch dem anderen gleicht. Und Geld spielt bei der Umsetzung der Wünsche der Kunden überhaupt keine Rolle. „Ob der Kunde nun 200.000 Euro oder 2 Millionen Euro ausgibt, dass ist dem völlig egal. Wichtig ist dem Kunde nur, dass er bekommt was er will. Er will oft sehen, ob es machbar ist, ihm seine Wünsche zu erfüllen“, meinte Rene. Als wir uns sehr erstaunt anschauten, fügte er hinzu „das müsst ihr Euch so vorstellen, wie wenn ihr ein Eis essen wollt. Da überlegt ihr ja auch nicht lange, sondern kauft es Euch einfach da wo es Euch schmeckt. Die Dimensionen in denen meine Kunden leben, sind einfach andere. Die haben unzählige Ländereien und wissen einfach gar nicht, wie sie ihr Geld ausgeben können. Da wollen sie sich durch ein paar Spezialwünsche etwas von der Gesellschaft abheben“, so Rene.

Wir Mitfahrer konnten kaum glauben, was wir gehört hatten. Und ich war nach all dem gehörten glücklich, dass ich so ganz „einfach“ von einem schönen Ausflug mit Rucksack in den Bergen zurückgekehrt war, wo ich zuvor in einer Hütte in einem Massenlager übernachtet hatte, welches ich ganz für mich allein hatte, mit einem herrlichen Morgen mitten in den bayrischen Alpen. Das ist es, was für mich das Leben „preislos“ macht, auch ohne Millionen auf dem Konto zu haben.

Friday, April 13, 2007

ALBERT ROMAN - DER CELLIST DER DEM UNSICHTBAREN GÖTTLICHEN KLANG VERLEIHT

Ostermontag 2007, nichts ahnend gehe ich in die Santa Chiara Kirche in Assisi. Es ist kurz vor Beginn der Messe. Die Bänke sind bereits angefüllt mit Menschen. „Wie immer“ könnte man denken. Doch heute – das merke ich sofort - liegt etwas Besonderes in der Luft. Es ist nicht nur, weil es Ostermontag ist und weil der franziskanische Padre Vittorio Viola wieder vom Heiligen Geist erfüllt, charismatisch aufrüttelnd reden wird… nein, heute ist ein besonderer Tag, weil ein Cellist mit einzigartigen Klängen die Kirchen-Luft erfüllt.

Johann Sebastian Bach lebt wieder auf… nur ein paar Töne, die der Cellist auf so besondere Art und Weise seinem Streichinstrument entlockt … und es scheinen sich Welten zu bewegen. Mein Atem stockt… Tränen rinnen… es ist, als ob Gott durch dieses Instrument und durch diesen Cellisten mit uns allen, die in dem Moment seine Zuhörer sein dürfen, in Kontakt tritt. Eigentlich ist gar keine Messe mehr nötig, denke ich... denn Gott ist schon da, er ist schon so spürbar. Doch dann erlischt die Musik. Die Messe beginnt.

Ich warte sehnsüchtig darauf, wieder einige Töne von ihm während der Messe zu hören. Während der Eucharistie ist es soweit. Wieder klingen diese bezaubernden Töne an mein Ohr und dringen tiefer ins Herz. Nach der Messe bleibe ich einen Augenblick länger. Ich gehe auf den Cellisten zu, um mich zu bedanken. Ob er wohl ein Benediktiner oder ein Priester ist, frage ich mich, weil er in Schwarz gekleidet ist und auch weil er auf so eine besondere Art zu spielen vermochte. Wie er mir nach dem ersten italienischen Wortwechsel erklärt, ist er Schweizer. Wir reden also auf Deutsch weiter.

Ich freue mich, mit ihm in einer kleinen Runde nach der Kirche einen Kaffe zu trinken und so einwenig mehr von ihm zu erfahren. Gespannt lausche ich auf, als er erzählt, dass er nicht nur Musikdozent an diversen Hochschulen ist, sondern auch sehr an interkulturellem Austausch interessiert ist. So ist er zum Beispiel in China der Leiter des „First Chinese Cello Orchestra“ und leitet in St. Moritz ein Kulturzentrum, das ein Treffpunkt für Musiker aus aller Welt ist. Die Dame mit der er nach Assisi gekommen ist, ist seine ehemalige Englisch-Lehrerin. Auch eine faszinierende Persönlichkeit. Ich bin tief berührt. Nicht nur von dem Talent von Albert Roman – so hat sich der Cellist schließlich vorgestellt – sondern auch von seiner Menschlichkeit. Wer macht das heute schon… eine ältere Dame mit in den Urlaub nehmen, sich um sie zu kümmern, statt sich „frei zu bewegen“ und vielleicht auf „Frauenfang“ zu gehen, was sicherlich mit seinem Talent ein Leichtes wäre. Hut ab.

Ich bin begeistert, als meine Frage nach einem weiteren Treffen auf Zustimmung stößt. So treffen wir uns – abermals im kleinen Rahmen zwei Tage später wieder bei einer Bekannten im Garten. Interessante Gesprächsthemen über Kunst, Kultur und Gott bei Kaffee und italienischen Biscotti und dazu die himmlische Aussicht auf das vor uns ausgebreitete umbrische Tal … was will man da mehr? Natürlich fällt uns noch etwas ein: wir bitten Albert, ob er uns nicht etwas auf dem Cello vorspielen möchte.
Sein „nein, nicht hier draußen“ klingt bestimmt. Ich verstehe sofort… Draußen ist die Akustik natürlich nicht zu vergleichen mit einem geschlossenen Kirchenraum. Doch ich habe einen Einfall… Warum gehen wir nicht alle in die nur wenige hundert Meter entfernte Wohnung, die wir erst vor 2 Tagen wegen unserem Umzug völlig leer geräumt haben. Alle sind einverstanden.

Kurzdarauf laufen wir gemeinsam hinüber in die Via San Paolo Nummer 18. Mittlerweile scheint die Abendsonne ihre letzten warmen Strahlen auf unseren im 4. Stock liegenden Balkon. Wir genießen einige Minuten das bezaubernde Panorama, dann packt Albert sein Cello aus dem weißen Cello-Kasten aus. Schon während dem Stimmen des Cellos geht es mir durch Mark und Bein. Was für Töne! Als wir zu sechst auf unseren Stühlen im sonst völlig leeren großen Wohnzimmer sitzen erzählt uns Albert ein paar Takte.





„Wisst ihr, dieses Cello ist ein ganz besonderes Cello. Es ist von Stradivari gebaut worden. Nur 40 Cellos hat er je hergestellt. Und davon gibt es jetzt noch 25. Dieses Cello wurde 1728 (!!!) gebaut. Und noch immer hat es keinen einzigen Sprung oder Riss. Es gehört mir nicht, aber ich habe es bekommen um darauf zu spielen. Es ist jeder, der dieses Cello je gespielt hat, bekannt. Wer dieses Instrument in Händen hält, ist verpflichtet es wirklich zu spielen. Und wenn er es nicht mehr spielt, dann wird es einem nächsten geeigneten Spieler übertragen. So werde ich das Cello an einen jungen Cellisten aus Paris abgeben, wenn ich ein Jahr reisen werde, in die Mongolei gehen werde und während dieser Zeit ohne Cello sein werde.

Nachdem er uns dies gesagt hat, stimmt er zum ersten Stück an. Die Photographin in mir will noch ein paar weitere Photos von ihm machen, aber ich lasse die Kamera los. Ich kann nicht. Es scheint mir unmöglich. Nur Zuhören. Nur sein. Im Hier und Jetzt…. Es ist mucksmäuschen still … nur die Töne des Cellos durchdringen den Raum. Mal leise, mal laut, mal intensiv und kraftvoll, dann wieder ganz weich und zart.

Es ist faszinierend Albert zuzusehen, wie er so völlig mit der Musik verschmilzt, die er Ton für Ton im Kopf hat. Es scheint, als ob er eins mit den Noten und seinem Instrument wird… Sein Gesichtsausdruck, der Arm, mit dem er den Bogen führt, die Hand mit der er behänd die Griffe ändert… was für eine Faszination, einfach Präsent in dem Raum zu sein…Gegenwärtig zu sein und wahrzunehmen, wie der Cellist zu verschmilzen scheint… mit dem Komponisten und dem Komponisten aller Komponisten – mit Gott…und wir als Zuhörer werden wie magisch mit in diesen Bann gezogen und dürfen teilhaben.! Wir dürfen teilhaben am „klangwerden“ des göttlichen Unsichtbaren… normalerweise unhörbaren… Für Augenblicke bekommt das Formlose eine fast spürbare und sichtbare Form… Die Töne gehen unter die Haut und dringen durch Mark und Bein… Abermals rinnen Tränen lautlos meine Wangen hinunter und eine wohlige Gänsehaut zeichnet sich auf meinen Armen ab…

Gott hat so unendlich viele Formen und heute, so scheint es mir, habe ich ihn in einer weiteren Form ahnungsweise kennen lernen dürfen.

Danke für dieses Geschenk.

Tipp: weitere Infos + Musik-Kostproben gibt es unter www.albertroman.ch

Sunday, January 21, 2007

LIEBE DEINE FEINDE - aber wie ?!

Ich las heute über "Liebe Deine Feinde"... dass Jesus nicht sagte "akzeptiere / tolleriere Deine Feinde" oder er auch nicht meinte "Liebe den einen oder anderen, aber alle Feinde, das ist wirklich zu viel verlangt"... Nein, er sagte "Liebe Deine Feinde" (ohne Ausnahme)...

 
Photo: Freundliche Soldaten in Israel ... wie kann man lieben ohne Einschränkung und Ausnahme? Wie macht man das konkret, z.B. wenn man wehrpflichtig ist?

Wie soll man das Gebot KONKRET leben ? Der Franziskaner Bruder Luc hatte die Frage nach dem Konkret werden lassen von Geboten schon vor ein paar Tagen aufgeworfen, als er ein gutes Beispiel machte:
Ein Kommunist fragte einen Holländer: was würdest Du tun, wenn Du zwei Häuser hättest und der andere hat keins? Der Holländer sagte: klar, ich würde ihm eins geben. Der Kommunist fragte weiter: was würdest Du tun, wenn Du zwei Autos hättest und der andere hätte keins? Der Holländer erwiderte wiederum: ich würde eins dem abgeben, der keins hat. Da fragte der Kommunist, was würdest Du tun, wenn Du zwei Hemden hättest? Da wurde der Holländer still. Und der Kommunist fragte: was ist denn los, warum schweigst Du? Da antwortete der Holländer: weißt du, ich habe genau zwei Hemden!
Fazit: es ist leicht von Dingen zu reden, wenn sie nur in der Vorstellung existieren, aber es ist weitaus schwieriger sie wirklich KONKRET in die Tat umzusetzen, wenn sie einen selbst betreffen (wieder Holländer, der weder ein Haus noch ein Auto aber genau 2 Hemden hat - wie sieht "miteinander teilen" wirklich aus?).

Also frage ich mich, wie kann ich konkret werden (und wenn ich so frage, meine ich natürlich, wie kann jeder einzelne von uns konkrete Schritte zum Frieden und zur Liebe leisten; aber der erste Schritt fängt sicher immer bei mir selbst an)...

So frage ich mich auch, was kann ich ZUSÄTZLICH zum Gebet tun, um dem Gebot "Liebe Deine Feinde" mehr Kraft und Realität in meinem Leben und somit auch in der Welt zu verleihen? ... Wie kann ich aktiv lieben? Wie kann ich es schaffen, nicht an meiner eigenen Unzulänglichkeit und meinen Schwächen zu verzweifeln? Wie kann ich immer wieder ein Hoffnungsträger sein, für mich selbst und für andere? ... Wie geht das?! ...

Gestern habe ich noch die Botschaft der Patriarchen und religiösen christilichen Oberhäupter aus Jerusalem per Email bekommen, worin steht, dass sie zum gemeinsamen intensiven Gebet für Frieden aufrufen und sich damit auch besonders auf die sehr brenzlige Lage zwischen Fatah + Hamas und einem möglicherweise bevorstehenden Bürgerkrieg in Israel/Palästina beziehen.

 
Photo: Gebet - eine konkrete Art etwas für den Frieden und die Liebe zu tun. Welche weiteren Möglichkeiten haben wir?

Genau da frage ich mich: was genau können wir tun? Zuerst fällt auch mir ein: BETEN. Kann nicht die ganze Welt eine Bitte aussprechen, dass - wie schon manchmal zuvor: es wenigstens EINE GEBETSMINUTE gibt (z.B. am 25.1.07 um 12.00 Uhr Greenich Mean Time (Londoner Zeit) , wo die Welt innehält und für FRIEDEN auf der Welt bittet - Frieden, der natürlich wichtig ist für die einzelnen Konflikt- und Kriegeszonen auf der Welt - und Frieden der sich in unserem Inneren manifestiert....

Und danach könnte zu einer AKTION aufgerufen werden: z.B. wir gehen heute auf jemanden zu, den wir normalerweise nicht mögen (vielleicht, weil er uns verletzt hat) und tun ihm etwas gutes (ohne dass er es merkt / oder auch so dass er es merkt, aber ohne "Scheinheiligkeit").

Eine weitere Aktion könnte sein: wir stellen uns die vollkommene Seele unseres "Feindes" (des / der Menschen vor, mit denen wir nicht in Einklang leben/ die wir meinen zu hassen) und senden ihnen Gedanken des Friedens, der Liebe und stellen sie uns von dem Licht Gottes umhüllt vor... und das Gleiche tun wir dann mit uns... wir schicken uns selbst Frieden & Liebe, und zwar zu den Teilen in uns, die wir als schwach empfinden, die wir ablehnen, die wir vielleicht sogar hassen ... Und wir bitten Gott, dass er uns dabei hilft, diese Werkzeuge des Friedens zu sein, diese Art von "Friedensarbeit" zu tun und nicht aufzugeben an das Gute in uns und den anderen zu glauben.

 
Photo: erinnere Dich an einen Moment, wo Du Dich total glücklich und geliebt fühltest...

Auch jetzt, in dieser Minute lade ich dazu ein – mich und DICH: gehen wir JETZT in unser Herz, erinnern wir uns an den Moment in unserem Leben, wo wir uns am meisten geliebt gefühlt haben … bei diesem Gefühl verbleiben wir bis wir es wirklich intensiv spüren (vielleicht sogar mit geschlossenen Augen) - und wenn wir diese Liebe fühlen, schicken wir diese der ganzen Menschheit... Wir verweilen darin… Und schon jetzt merke ich, wie es seine positive Wirkung bei mir hinterlassen hat… Wie geht es Dir?

Wenn Du die Gedanken hilfreich findest, teile sie gerne mit anderen. Wenn Du weitere Ideen hast, was man konkret dafür tun kann „LIEBE DEINE FEINDE“, lass es mich und andere gerne wissen. Danke. (claudia.henzler@henzlerworks.com) Posted by Picasa

Saturday, January 20, 2007

UNITY - where does it begin and how far do we go?

It is the week of prayer for unity amongst christians 2007. Last year I was participating at the prayers in various churches of Jerusalem. Christians from all present denominations took part in it and it was quite powerful. Here in Assisi it is also a good meeting, but of course very different since almost exclusively catholics (and there mostly franciscans) live here. Still it is a good step...

Just today I received and email from a friend of Israel - Latrun - the ecumenical community of Jesus. And it was wonderful to read that they are actually LIVING what we are praying for: in this special place people from a catholic, evangelic, russian orthodox and jewish belief are living together on a day to day basis, not even having to share always the same opinion, but making it happen to accept and love each other... in my eyes that is fantastic...


 
Photo: "each one of us is like a flower with its own special beauty and fragrance in the vast garden of God" ... seen at Abbazia San Pietro, Italy; copyright 2006 by Claudia Henzler

Yesterday I told a franciscan friend: I think to pray for unity amongst christians is a good step. But it surely should not be the last... we can pray to God that he helps us to open our hearts always more and not just for people that are like us or quite alike for instance that are believing all in the same Jesus Christ). But a further step should be in my opinion to learn to embrace ALL of Gods creation, no matter what they believe... because isn´t that what God would really like us to feel: love for him, and ALL his creation... how can we really love God if we hate or neglect some parts of his creation... Wouldn´t that be contradictory?

And at the same time I see that it is easy to talk about loving all and not excluding one... but it is difficult to put into action "loving your own self" (from the commandment "love your neighbor as yourself" )... And how can we love others if we even have difficulties to accept and love ourselves truely... Maybe the first concern should even be to "work on ourselves" - loving, accepting, respecting ourselves and of course asking God to help us with this "big task". Then out of love - we will be much more able to accept, respect and love others...

These are the thoughts that came to my mind thinking about UNITY amongst christians and UNITY amongst Gods whole creation ...

Peace from Assisi
Claudia Posted by Picasa

Friday, May 19, 2006

PSALM 118 - The central message... TRUST in GOD

I got the following Question/Answer message and think it is really awesome... please read and share it with your friends...


Q: What is the shortest chapter in the Bible?
A: Psalms 117

Q: What is the longest chapter in the Bible?
A: Psalms 119

Q: Which chapter is in the center of the Bible?
A: Psalms 118....


 
St. Catherine´s Monastery, Sinai - ancient Holy Scripture - cover


Fact: There are 594 chapters before Psalms 118
Fact: There are 594 chapters after Psalms 118
Add these numbers up and you get 1188.

Q: What is the center verse in the Bible?
A: Psalms 118:8

Q: Does this verse say something significant about God's perfect will for
our lives?


 
St. Catherine´s Monastery, Sinai - ancient Holy Scripture


The next time someone says they would like to find
God's perfect will for their lives and that they want to
be in the center of His will, just send them to the
center of His Word!

Psalms 118:8
"It is better to trust in the LORD than to put confidence in man."
Now isn't that odd how this worked out (or was God in the center of it)?


 
St. Catherine´s Monastery, Sinai - ancient Holy Scripture - cover


Before closing... here is a little prayer. Got a minute? 60 seconds for
God? All you do is say a small prayer for the person you think that needs it most right now.

"Beloved God, bless my friend in whatever it is that you know he may be needing this day! And may his life be full of your peace, strength and love. Amen" Posted by Picasa

CELEBRATING LIFE versus FEELING DEAD

"When our eyes are open, we see there are endless reasons to celebrate each day. We start to feel a bit dead inside when we forget."

This phrase of my friend Krista-Lynn Landolfi inspired me today. And as I "think a lot in photos", the pictures that I chose to post below, were some that seemed fitting to her wise quote. Hope you will like them.

Anyone who needs a positive boost, please check her full article:
"GET SPRUNG: 7 Ways to Feel More Alive"
click on: www.papierdoll.net/content.php?ID=386


When our eyes are open,....

 

... we see there are endless reasons...


 

... to celebrate each day.


 

We start to feel a bit dead inside...


 

... when we forget. (Krista-Lynn Landolfi, writer, actress, life coach)


  Posted by Picasa

Wednesday, May 17, 2006

Gott - Glaube - Religion - der Sinn des Lebens... was bedeutet das für mich ?!

Ein Bekannter schrieb mir, um Antworten auf seine Fragen zuerhalten, die meine Arbeit, Gott, den Glauben, Religion, den Sinn des Lebens betreffen. So habe ich versucht ein paar Antworten zu finden und diese in Worte zu fassen. Da ich dieses Thema so interessant finde, stelle ich es ins Internet und hoffe, dass ich damit zum weiteren Nachdenken inspiriere.


In vielem - in der Art wie wir leben und das Leben betrachten sind alle Menschen von einander verschieden. Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise einzigartig.

Was ich für mich bis jetzt glaube verstanden zu haben, ist folgendes:

* Das Leben ist ein Geschenk Gottes
* Jedes Leben ist einzigartig
* Jeder Mensch hat spezielle "Gaben" von Gott erhalten.
* Sinn des Lebens ist vielleicht, zu erkennen, welche Gaben ich (jeder einzelne) von Gott bekommen habe, und diese dann auch für mich UND andere auf positive und bereichernde, „lebenspendende“ Weise einzusetzen (im wörtlichen wie auch spirituellen Sinne)

* Religion ist nicht nur etwas, was man intellektuell verstehen soll, sondern was man praktiziert... und es ist wichtig, das "intellektuelle Wissen" auch wirklich im eigenen Leben in die Tat umzusetzen...

* Die "Höchste Religion" ist für mich die LIEBE. Das umfasst für mich, mich selbst und die Menschen denen ich begegne (direkt und auch indirekt) zu lieben.

Zu lieben bedeutet für mich, mich und andere so anzunehmen wie sie sind, sie für das was sie sind und leben zu respektieren und immer wieder Toleranz zu zeigen (nicht nur äußerlich sondern auch innerlich), gerade auch, wenn sie anders denken und fühlen.

Für mich ist selbstlose Liebe die höchste Liebe und Jesus Christus ist für mich ein ganz besonderes Beispiel für diese Art von Liebe. In diesem Sinne sehe ich ihn (wie auch andere Heilige verschiedener Religionen) als großes Vorbild für mich.

* Sinn des Lebens für mich ist, so weit wie möglich die Idealvorstellung von selbstloser Liebe im eigenen Leben zu realisieren ... Ich sehe gleichzeitig, dass wirklich selbstlose Liebe sehr schwer zu erreichen ist und komme oft an meine Grenzen, gerade dann, wenn ich (wie hier in Israel / Palästina) immer wieder haarestraeubende Geschichten höre oder teilweise sogar miterlebe.


 

"Gott, wo kann ich Dir dienen?... und in welcher Form kann ich am besten meine Talente einsetzen... wie kann ich meine Liebe in die Tat umsetzen...?"

Behinderter in Montevideo, Uruguay. Gesehen am Tag der Beerdigung des Papstes Johannes Paul II.



* Mir hilft es, wenn ich selbst nicht weiterkomme - wenn ich innerlich Gefühlen begegne wie "ich muss gleich erbrechen, wenn ich diese Ungerechtigkeit noch weiter mit ansehen / -hören muss" oder wenn ich innerlich aggressiv werde, wenn ich Fanatikern, engstirnigen oder einfach extrem anders denkenden Menschen begegne- mich wirklich in Gottes Arme zu werfen.
Es klingt zwar vielleicht seltsam, aber das war bisher das einzige, was mir immer wieder geholfen hat, mein Herz erneut zu öffnen, wo sich zuvor alles in mir verkrampft hat. Wenn ich BETE, sage ich z.B. "geliebter Gott, ich bin am Ende, ich fühle mich überfordert, ich fühle mich machtlos. Bitte HILF mir, dass ich mit Deinem Herzen und Deinen Augen sehe. Hilf mir, Deine Liebe zu spüren und diese mit den Menschen um mich herum zu teilen. Hilf mir mit Deiner liebenden Weisheit die Dinge zu sehen und zu erkennen. Hilf mir auch, den nötigen Abstand zu wahren, damit
ich nicht vor zuviel Nähe blind werde..."... so oder so ähnlich bete ich … " Bitte hilf mir zu erkennen, was Dein Wille ist, und hilf mir ihn mit Liebe zu erfüllen"... (Oft ist es ein weiter Weg dahin…)

Ich denke, jeder hat seine eigene Vorgehensweise, wie man weiterkommt, wenn man denkt man befindet sich in einer Sackgasse.

* Was mir auch hilft ist: Fragestellungen zu überdenken. A. Robbins spricht von der Hilfe der "empowering questions", die Erfolg / Misserfolg ausmachen können...
Wenn ich in einer scheinbar hoffnungslosen Situation bin, kann ich z.B. fragen: "Warum geschieht das ausgerechnet mir?"... die Antwort kommt in gleicher Weise auf die Frage, wie man sie stellt z.B. " Weil du halt ein Versager bist, weil Du es noch nie zu was gebracht hast, war doch eh klar, du bist doch eine Null, hat doch schon Dein Vater immer gesagt etc..."

Eine "empowering question" wäre im Gegensatz dazu:
Was kann ich aus der Situation lernen, was habe ich zuvor noch nicht beachtet?
Was für Loesungsmoeglichkeiten könnte es noch geben?
Was ist das Positive an dieser Situation?
Wie kann ich an die Situation herangehen, um etwas Positives daraus entstehen zu lassen? usw. Posted by Picasa
 

"Gott wir preisen Deinen Namen..."
Gebetsgesang bei der kath. Gemeinschaft der Seligpreisungen in Emmaus-Nicopolis nahe Jerusalem, Israel.


* Auch zum "zelebrieren" einer Religion will ich etwas sagen. Ich persönlich finde es sehr bereichernd, aufbauend, energiespendend, wenn man Gott feiert, wenn man ihm dankt, wenn man zu ihm singt, zu ihm mit Hingabe betet ( ich singe einfach sehr gerne, das ist sicher auch für jeden unterschiedlich). Ich denke es ist nicht das "einzig" wichtige und Religion besteht nicht NUR aus Gottesdiensten, Andachten,
Meditiationszeiten, Festen, geselligem Beisammensein, aber es ist meines Erachtens wie ein "erquickender Brunnen", der einem neue Energie, neuen Mut, neue Lebenskraft für das gibt, was man sonst so den Tag über an Aufgaben und Herausforderungen zu bewältigen hat.

Wenn man nur arbeitet, kann es sein, dass man irgendwann total ausgelaugt ist und vielleicht nur noch aus Pflichtgefühl arbeitet... Es kann sein, dass man vergisst wofür man das tut, was man tut. Man kann sogar verbittert werden.
Ich denke wir arbeiten / tun alles, um uns Gott zu nähern und ihm ähnlicher zu werden, um ihm zu zeigen, dass wir ihn lieb haben - und ehrlich gestanden spielt sicher auch ein egoistisches Motiv mit "wir wollen uns von ihm geliebt wissen, ihn in
unserem Leben spüren"...
Vielleicht ist also ein wichtiger Antriebsmotor der Hunger nach Liebe und Anerkennung... nicht nur durch die Menschen um uns herum, sondern wir hoffen auf die Liebe und Anerkennung von höchster Quelle, von Gott....

... Das ist natürlicher - verstandesmaessig gesehener - völliger Humbug. Wenn wir glauben, was wir immer wieder hören, dann heißt es ja, dass Gott selbstlos und unermesslich, grenzenlos liebt. Und dass wir uns seine Liebe gar nicht verdienen müssen (dann hätten wir sicher verloren, denn wir sind einfach nicht perfekt). Er hat und immer geliebt, liebt uns jetzt und wird uns immer lieben, egal was wir tun.
Das ist für uns einerseits sehr schön zu hören, aber es klingt gleichzeitig auch unglaublich. Ich frage mich immer wieder: wie kann das sein, dass er mich liebt, wo ich doch so viel Schwachsinn in meinem Leben gebaut habe und sicher weiter bauen werde, wo ich alles andere als perfekt bin... ich selbst würde mich dafür erstmal gewaltig verdammen, mir in den Hintern treten etc… und Gott, wie muss er mich also erst anschauen, vor ihm kann ich ja wirklich gar nicht verbergen!...
Solche Gedanken sind menschlich, normal und...auch traurig... Ich glaube wir - ICH - habe so viel noch nicht wirklich INNERLICH begriffen... Wenn ich dann wieder darüber nachdenke, wie sehr Gott mich liebt, dass ich sein Kind bin, dass er mich in seine Arme nimmt, dass er nur darauf wartet, dass ich mich zu ihm wende und sage „ich bin bereit zu tun, was Du möchtest, denn ich liebe Dich, denn Du bist mein Gott, mein Vater, mein Freund…“… und wenn ich dann manchmal diese Liebe von Gott spüre, diese unsichtbare und doch fühlbare Umarmung, dann bin ich völlig gerührt und dankbar…

* Gott braucht unsere Gebete und Gottesdienste und auesseren Formen der Liebesbezeugung sicher nicht um sich "besser oder schlechter" zu fühlen... Ich glaube, er ist allmächtig, hat es also nicht nötig, dass wir ihn ein bisschen mehr oder weniger lieben. Davon ist sein Gemütszustand sicher nicht abhängig... die Frage ist, obere er so etwas wie einen "Gemütszustand" überhaupt kennt... Ich glaube Gott ist viel mehr also nur "persönlich" und ist nicht in eine Form pressbar...

Gott ist alles und nichts. Er ist im Diesseits sowie im Jenseits. Er ist nicht nur der Erschaffer dieser Welt, sondern all dessen was war, ist und jemals sein wird. Sichtbares wie Unsichtbares... Alles kommt von ihm, ist in ihm und ... Ach... Gott ist einfach gigantisch, er ist unfassbar... Wow,... wenn ich beginne über ihn zu schreiben, dann fällt mir immer mehr und immer neues ein.
Je mehr ich über ihn und das was ihn betrifft schreibe, umso mehr merke ich, dass ich einfach noch nicht mal ansatzweise seine Größe und Großartigkeit verstehe.

* Ich glaube was uns im Leben weiterhilft ist auf alle Fälle immer wieder vom neuen - am besten täglich - zu fragen "Wie kann ich diesen Tag vollendet leben, so dass ich in jedem Moment sagen kann "jetzt kann ich mein Leben beenden"...?"

Wenn ich denke, ich gehe am Sinn des Lebens vorbei, dann ist es sicher gut meinen "Kurs" zu korrigieren und mich wieder auf Gott / auf mein göttliches Ziel auszurichten. z.B. wenn ich merke, dass ich mit meinen Eltern gerade im Unreinen
bin, kann ich sagen "ok, heute nutze ich den Tag und tue die möglichen Schritte um zu einer Klärung / positiven Sichtweise + Begegnung etc. zu gelangen...
Ich bitte um Verzeihung wo ich Fehler gemacht habe und sage Danke oder/ und zeige Dankbarkeit für das, was mir an positivem entgegengebracht wird... (auch hier bin ich noch so oft weit von der tatsächlichen Umsetzung entfernt was ich intellektuell verstanden habe).

Wenn ich sehe, dass es Dinge in der Welt gibt, die nicht gut laufen, dann überlege ich ob oder auf welche Weise ich helfen kann, dass sich Situationen bessern... Da gibt es sicherlich unzählige Möglichkeiten.
Auch hier ist es sicherlich gut manchmal wie ein Manager zu denken: "auf welche Weise kann ich am effektivsten den meisten Menschen auf der Welt helfen?“... Und dabei seine Talente zu beachten und sie wirklich effektiv einsetzen... nicht nur für sich, die eigene Familie oder ein paar Menschen (auch das kann na klar wichtig sein) sondern möglichst „flächendeckend“...

* Bei Charity Work oder auch generell habe ich beobachtet, dass es immer wieder Führerpersönlichkeiten gibt, die sehr viel bewegen. Was da sicher ein Risiko ist, ist dass die Führerpersönlichkeiten zu viel Kontrolle in der Hand halten.
Wichtig ist, dass diese Führerpersönlichkeit andere mit einweist, in ihr Aufgabenfeld und ebenso die Kontakte auch an mögliche Nachfolger oder Vertreter weitergibt ... denn was passiert, wenn die Führerpersönlichkeit aus dem einen oder anderen Grund plötzlich aufhört zu existieren? Bricht dann alles zusammen?
Eine "Egofalle" kann sein dass eine Führerpersönlichkeit zu glauben beginnt "das kann nur ich managen", "ohne mich läuft nichts" oder auch "diese Kontakte gebe ich sicher nicht weiter... dann bin ich ja als Persönlichkeit nicht mehr im Vordergrund...“

* Sicher betreibe ich viel Aufwand mit meinen Mails und Weblogs, wusste auch am Anfang nicht, wofür das exakt gut ist, bekomme aber ständig mehr Feedback von Lesern aus den verschiedensten Ländern, dass mir zeigt, dass diese Arbeit wichtig ist. Und jetzt ist der Zeitpunkt da, wo verschiedene Zeitschriften Interesse bekunden, meine Bilder / Messages zu drucken... Das ist sicherlich eine verantwortungsvolle Möglichkeit etwas zur Meinungsbildung beitragen.

* Ich bin davon überzeugt, dass Gedanken Kräfte sind. Dass Gedanken
wirklich Berge versetzen können. Und so weiß ich, umso mehr Menschen die gleiche Art von Gedanken / Wünsche / Glaubenssätze haben / vertreten... um so mehr werden diese Form annehmen, also eine Realität werden. Ich denke also, dass ich mit meinen Bildern und Gedanken etwas beitragen kann... hoffentlich zu einer Steigerung der Hoffnung auf Frieden oder mehr noch, eine Steigerung von Frieden und Liebe, eine Steigerung des LEBENS der LIEBE... eine Steigerung
des Lebens Richtung Gott oder sagen wir eine stärkere Ausrichtung zum Realisieren des Göttlichen in einem selbst und in der Welt in der wir leben...


UEBER EURE MEINUNG zu diesem Thema freue ich mich besonders. Ihr koennt diese z.B. im nachfolgenden Kommentarfeld niederschreiben. DANKE. Posted by Picasa

Friday, May 05, 2006

Let me be close to YOU

 

Oh Lord...
let me feel close to you...

Oh Lord...
I want to feel you.
I want to see you.
I know that you are close.
But right now
I feel the seperateness
the invisible division between us.

Help me to overcome
all that is seperating me
from the truth
from your love
from
YOU.


May Peace be with us - NOW!

Claudia Posted by Picasa

Sunday, April 16, 2006

Happy Easter

 

ENGLISH:
Rejoice, heavenly powers! Sing, choirs of angels! Exult, all creation around God´s throne! Jesus Christ, our King, is risen! Sound the trumpet of salvation! Rejoice, O earth, in shining spendor, radiant in the brightness of your King! Christ has conquered! Glory fills you! Darkness vaneshes for ever! Rejoice! Exult in glory! The risen Saviour shines upon you! Let this place resound with joy, echoing the mighty song of all God´s people!

With this excerpt of the celebration of the resurrection of Christ, I send you my warmhearted greetings from Jerusalem! You are in my heart.

GERMAN:
Frohlocket, ihr Choere der Engel, frohlocket, ihr himmlischen Scharen, lasset die Posaune erschallen, preiset den Sieger, den erhabenen Koenig! Lobsinge, du erde, ueberstrahlt vom Glanz aus der Hoehe! Licht des grossen Koenigs umleuchtet dich. Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel. Auch du freue dich, umkleidet vom Licht und herrlichen Glanze! Toene wider, heilige Halle, toene von des Volkes maechtigem Jubel!

Mit diesem Ausschnitt aus der Auferstehungsfeier sende ich Euch ganz herzliche Gruesse aus Jerusalem!

CASTELLANO:
Exulten por fin los coros de los angeles, exulten las jeraquias del cielo, y por la victoria de Rey tan poderoso que las trompetas anuncien la salvacion. Goce tambien la tierra, inundada de tanta claridad, y que, radiante con el fulgor del Rey eterno, se sienta libre de la tiniebla que cubria el orbe entero. Alegrese tambien nuestra madre la Iglesia, revestida de luz tan brillante, resuene este templo con las aclamaciones del pueblo.

Con estas palabras que fueron parte de la celebracion de la resureccion del senior, les mando saludos de paz y amor desde Jerusalen Posted by Picasa

Friday, April 07, 2006

Karol - Love will always win in the end

Yesterday night - without having planned it before - I saw an absolutely touching film, probably one of the best films I ever saw: Karol - a man who became pope.

Please, if you did not see this film yet, I higly recommend it to everyone to see it. Not in the name of christianity - I think this film is for everyone, no matter if believer or non believer, Jew, Muslim, Christian, Buddhist, Hindu or whatever. It shows exactly what is the essence of life: Love is the highest power in the universe. Love conquers everything. Love will last.

With the few attached pictures I want to show you in a symblic way, what the film transmitted to me, as I saw the life of Karol, who was later to be known as Pope John Paul the second


 


1st picture:
an ongoing process of suffering through loss of beloved persons (family members and friends), Karol went through the "fire" of purification. Posted by Picasa
 


2nd picture:
Even though he had to see and experience the hardships of the Nazis, Gestapo etc. in Poland, even though he and the world around him had to suffer continously and seemingly unfairly, he chose LOVE (can you see the heart-form in the stone?!) instead of heatred... Posted by Picasa
 


3rd picture:
Karols motto was Love will last, no matter what. And Nazis, unfair politicians and other terrors will vanish, they will lose their power, if Love prevails. Fear will vanish. And without fear no terrorisation is possible any longer. Posted by Picasa
 

4th picture:
Even though he was a "perfectly" human being, had a girlfriend, when he was young,... he chose to accept the call of God and became a priest. And again, when others elected him as bishop he accepted. When finally they asked him to become pope, he accepted. Not, because he was so fond of becoming pope. No, because he chose Jesus. Because he chose God. Because he chose to fulfill what God has in mind with him.

This really deeply impressed me. I felt very overwhelmed after I had seen the movie. And I thought (I guess you already realized that in so many ways I am very ignorant, especially since I do not watch or read the news etc) "I never knew that this pope was so great, he is really amazing"... And I thought... "wow, here is someone with exactely the same ideals that I do have"... not that I want to be pope or anything alike... far from that. What I mean is: the main message for me of that movie was: LOVE prevails, love will conquer everything, even the greatest terror. Love is superior to everything else in the universe. And another message along with it: never ever lose hope...

These two things together: Hope and Love... They will make us strong. They will let us be undefeatable. Who can defeat us, if we hold on to hope and love???

There will always be hope. There will always be love... Yes... this world can be a better place. And we can take action to make it better if we chose to do so... We can begin with our selves. It is not complicated. It is quite easy... just begin with ourselves... not with changing others... just ourselves... just ourselves... that's all. It is possible. I do believe it. Posted by Picasa

Thursday, April 06, 2006

Amazing Connections

today I had another incredible day in Cairo... After I was so amazed by the mask of Tutankhamun yesterday I just had to go to the egyptian museum today again to absorb more of Tutankhamun. This time I did take a look at my watch. I was watching him for 1 and a half hours... It's really absolutely amazing what he transmits. It seems so much more then just a mask.

When I was leaving the room I saw a few men with cameras and fotos and then just went up to them to ask what they are doing. It was a film team for WDR and ARTE (german) and they make a documentary about the egyptian museum. We got to talk about another 1,5 hours and I was blessed to see the room with the mask of Tutankhamun totally darkened, no other people in the room then the director of the museum, the film team and me... really great....
Additionally I got some great tips for my further travel down to Luxor, Assuan and Abu Simbel of them and what really got me enthousiastic: An interest in my photography was uttered - possibly for a book on the flight of the holy family to Egypt and for a german newspaper ... wonderful... God really cares about me.

Wednesday, March 08, 2006

Life is an adventure


Schon gut in der Welt "rumgekommen" ... und jezt is eine Zeit der Entspannung angesagt... oder, wie wuerdest Du das Bild interpretieren? Posted by Picasa

Tuesday, March 07, 2006



Breaking the Ice - Tour ... a colorful mix of interreligious peacemakers... shortly before departure from Jerusalem. Posted by Picasa


Tutankhamun - more than just a mask of 11kg of pure gold.
photo taken by Michael Kern - m.kern@ish.de
copyright 2006

Monday, February 20, 2006

"I have seen the living God"

Cairo. The egyptian museum. I am one of the thousands of visitors that entered the gates of this famous museum this morning. I did not even feel like going but somehow thought I am obliged to go. Everybody that goes to Cairo must see the egyptian museum. That is what I always heard.

After having seen the ground floor I was pretty tired and went outside to relax a little on the lawn. I thought it was impressive what I had seen but felt I did not really want to reenter to see more. Anyhow, I did after a short nap in the warm smoggy sun of Cairo.

As I went up the stairs to the first floor and saw the first acessoires of Tutankhamun of the XVIIIth Dinasty (about 1300 years before christ...) I was already impressed a lot. When I was a youngster the history of the egyptian culture always interested me especially but unfortunately I had forgotten most of it again. As I saw the chairs, the jewlery the countless sculptures I got more and more amazed.

The absolute highlight was the room of Tutankhamun with his outer and inner sarkopharg (tomb)... and then... the mask of Tutankhamun which supposedly resembles him a lot. I saw the mask many times on photos before but NOTHING in this world comes close to seeing it in reality. The room was full of people talking and running around. But it seemed to me that all of a sudden everything calmed down. I didn't perceive the people talking anymore, I just had to stand infront of the statue, looking into its eyes. It was absolutely incredible. The first phrase that came into my mind was "I have seen the living God" ... That sounds quite funny, especially if I talk about something "dead"... but the mask seemed everything else then dead to me. The eyes of Tutankhamun seemed to look into the past, into the present and future at the same time. He transmitted absolute wisdom, absolute purity, absolute truth, absolute sublimeness, perfection and beauty.... all united in him. I was absolutely thunderstruck and speechless.

I could not move away from the mask even though so many people came and went to see the mask that was put over the mummy of Tuthankamun, this mask that is almost 4000 years old and looks as if it was done yesterday... It is a mask and yet it is so much more then "just" a mask. During my whole time in Israel and Egypt I did not feel so much peace and inner tranquility as I did feel it when I stood infront of this mask. Strange? Inexplicable. But true. I - as a very active person that has a hard time to stand still - stood there infront of the statue who knows how long. I lost track of time... maybe 1 hour, maybe even more... I just could not move away from it.

Some tears flowed down my cheeks. That happened really rarely in my life... for an object with seemingly no life... The first time when I saw the Taj Mahal in Agra, India. The second time at the Via Christi (www.viachristi.blogspot.com) of Alejandro Santana in Argentina and now the third time...

When I left the museum I tried to think how I could compare what I had seen. But the mask is uncomparable. I thought if it had been only for this mask, if would have been already worth it entering the museum. And then I thought from everything I have ever seen around the world in all museums put together, I would say this is the most important and significant object to recommend to be seen by everybody!

So, you see that Tutankhamun did really make a big impression on me... And I hope that many of you will also get to see him someday.

I did experience of course many other very beautiful days here in egypt but felt the urge to write about Tuthankamun first (just found more info on the internet as for example the following link http://homepage.powerup.com.au/~ancient/tut1.htm ).

Love from Cairo to all of you
Claudia

Wednesday, December 14, 2005

Greetings from Jerusalem



Brother Vlado sends greetings: 40th Aniversary of the II. Vatican Council at Jerusalem.

Another exciting day in Jerusalem. Today I was invited to take pictures at a big event of the church: the celebration of the SECOND VATICAN COUNCIL - 40 years later.

It was quite intersting, especially seing so many different orders together in one place. Some of the speeches that came from the heart really moved me.

This afternoon I had the oportunity to get to know a little about the touching story of conversion of the franciscan brother Vlado. It made me really happy to see such a glowing love for God in him, when he spoke.

Just a very short excerpt from his life which is so sweet: when he was unsure what to do in his life and he did not know how to read the signs, he wrote 3 little papers. On one he wrote "brother" on another "university" and on the third "army". He opened "brother". He was happy. But he had doubts. He thought, "ok, I´m going to do it again". He chose one paper, opened it and read "brother". He was happy but still had doubts. He wanted to try again. But at the same time a voice inside scolded him for the doubts. Anyhow, he tried a third time. He opened the paper and read "brother". So that is how he decided to become a franciscan brother.
His family was shocked at first and needed a long time to adjust to this conversion of their son who was a "normal" youngster before... partying, drinking, smoking etc... no regualar church practice... And then suddenly this!... Of course the parents must have had a hard time believing it.

With his passionate way to live for God and Christ he had quite a hard time. Many Co-brothers were not as strict as him, did not want to pray so much, rather wanted to watch more TV etc... They thought he ment he would be special because he is fasting with bread and water 2 times per week, and he had to suffer years of battles, just because he took his street to God serious.

I would say that probably the subconscious of his other franciscan brothers was giving them some sense of guilt, because they saw his good example and felt guilty because they did not do the same... well, who knows. It´s not up to us to judge. Anyhow, I was truely impressed by this franciscan, because nowadays this seems very very rare that really someone loves God like he does. I wish him all the best for his way to God, however it may look like. Posted by Picasa

Michel Sabah at the 40th Aniversary of the II. Vatican Council

 Posted by Picasa

Monday, December 05, 2005

 



DOMINUS FLEVIT - one of my favorite places. I love to stand in front of the altar seeing the Old City of Jerusalem with the Dome of Rocks (Mosque) and many countless churches through the beautiful window. Here I feel I can breathe freely, here I can detach from the density of experiences (joyous ones as well as those that are rich of conflicts). Here I can refocus on God, his eternal peace and love. Posted by Picasa
 


My House is a house of prayer For all peoples. For ALL. No exclusion exists in the house of God.

Thank you for your uncondictional love, God. Posted by Picasa

Von Gottes Liebe und den Herausforderungen im taeglichen Leben

2. Advent. Morgens bei den Benediktiner, und dann am Nachmittag war ich bei einer meiner anderen Lieblingskirchen Jerusalems "Dominus Flevit" (unter franziskanischer Obhut) - die zum Gedenken daran steht wie "der Herr weinte" ... um die Menschen, die ihm nicht folgten und das Goettliche nicht erkennen... Der Ort ist einer meiner totalen Lieblingsorte. Das Kirchenfenster ist geoeffnet und man hat einen absolut traumhaften Blick auf Altar und gleichzeitig die Jerusalemer Altstadt mit der Kuppel des goldenen Felsendoms (eine Moschee)und weiter unzaehlige Kirchen. Als ich dort gegen 13.30 Uhr ankam war es ganz still. Kein Mensch war da. Nur Gott und ich, sozusagen...

Um 14.30 Uhr bin ich mit dem Franziskaner Bruder Leo (ein ca. 65 J. Amerikaner) zum House of Prayer (Oelberg/Bethfage) gegangen, dass wir beide noch nicht kannten. Das schoenste an der Erfahrung war eigentlich, dass ich Bruder Leo mit seiner weisen und lieben Art einwenig mehr kennenlernen konnte.

Das House of Prayer war fuer mich eine grosse Herausforderung. Alles war mit riesig hohen Zaeunen abgegrenzt und verriegelt. Als wir schliesslich reingelassen wurden, wurden wir von Leela - einer Juedin - mit verschraenkten Armen begruesst. Die Arme blieben die meiste Zeit verschraenkt. Die Koerpersprache hat allein Baende gesprochen. Mir kam es vor als wurden wir erstmal wie Eindringlinge und nicht wie Gaeste behandelt... mit kritischem Blick gemustert... viele Fragen wurden gestellt... Das "Eisbrechen" hat einiges an Energie gekostet. Aber Br. Leo und ich sind darin ja auch schon ganz gut und so gelang es uns doch schliesslich ganz gut, ein Laecheln auf die Lippen von Leela zu bringen. Als ich vorschlug vielleicht hoch auf die Dachterasse zu gehen, dass wir dort gemeinsam ein kleines Gebet sprechen koennten, wurde das aber auch gleich abgelehtnt "Das ist ein sehr heiliger Ort, da braucht man eine spezielle Genehmigung fuer, das muss in einem Rat besprochen werden..."

Ich glaube, wenn ich ein Haus des Gebets haette und neue Gaeste kaemen, die von sich aus vorschlagen, dass wir gemeinsam beten - egal wo - da waere ich uebergluecklich!

Fuer mich ist es eine schwer verdauliche Erfahrung gewesen zu sehen, dass es Menschen gibt, die einerseits so fest glauben und fuer den Frieden beten - in dem Haus wird rund um die Uhr auf dem Dach fuer Frieden in der Welt gebetet. Immer im 2 Stunden Rythmus. Und eine Datenbank von 20.000 Menschen weltweit haben sie, die mit ihnen verbunden zeitlich abgestimmt beten. Das klingt sehr gut.

Nur leider schotten sie sich total ab. Sind nur fuer Leute ihres Glaubens offen (Messianische Juden - d.h. Juden, die an Christus als Messias glauben). Nicht mal alle Christen sind da erwuenscht. Und Moslems und andersglauebige werden als Verlorene Schafe angesehen. Die ohne die Liebe leben, denn die Liebe kaeme nur von Gott... Und dabei leben sie in einer rein moslemischen Nachbarschaft... Kein Wunder, dass sie bei solchen Ansichten keine Freunde in der Nachbarschaft gewinnen, denn das House of Prayer sendet doch die fuehlbare Botschaft der Arroganz und des Unverstaendnisses und Uneinfuehlungsvermoegens wenn nicht sogar Hasses ganz konkret aus.... Und so muessen sie sich und ihre Ansichten immer mehr einzaeunen und beschutzen....

Noch jetzt wo ich das einen Tag spaeter schreibe, zieht sich mein Magen wieder zusammen und ich bekomme Atemprobleme.... Das ist sooooo bedauerlich, dass wir Menschen immer wieder den Hang haben aus unserer Begeisterung einen Dogmatismus zu machen, der andersdenkende Ausgrenzt. Anscheinend wollen wir unsere Ansichten immer wieder "sichern" und mussen sie sogar mit sichtbaren Zaeunen abgrenzen und verteidigen. Wozu das alles??? Wovor haben wir denn solche Angst? Was haben wir denn wirklich zu verlieren wenn wir uns weiter oeffnen und wenn wir wirklich ALLE Menschen lieben?

Am Abend musste ich erstmal lange lange durchschnaufen um meinen Atem wieder zu normalisieren. Das hat mich wirklich sehr belastet. Und dann habe ich Taize Musik angeschaltet und das erste Mal ein paar Kerzen angezuendet. Das hat mir geholfen nach diesen erlebten Wellen der Ausgrenzung mich wieder mehr auf die Liebe Gottes zu konzentrieren.

Heute morgen denke ich mir - nachdem ich mir gestern noch dachte " Da will ich nie mehr hin, die sind ja furchtbar" - ich glaube da muss ich wieder hin. Vielleicht kann ich ja helfen, dass sich ihre Herzen weiten?! Wenn der liebe Gott es will... Ich allein kann sowieso nichts vermoegen.

Ja, es ist so leicht seine Freunde und Gleichgesinnte zu lieben. Aber wie schaffen wir es bloss die wahrhaft in unsere Herzen aufzunehmen, die ANDERS sind?

Lieber Gott, bitte schenke uns die Kraft und Einsicht so grenzenlos zu lieben, wie Du es tust... Bitte oeffne unser Herz immer weiter..

... Und vielleicht hat es doch schon ein klitzekleines bischen bewirkt, als Bruder Leo, ich und Leela im Hause zusammen gebetet haben. Als Bruder Leo und ich meinten "die Liebe ist Gott und in der sind wir alle vereint... Die Liebe ist auch Christus, aber ebenso Gott und so koennen wir doch die Moslems und Juden miteinschliessen..."
Als ich von Gottes grenzenloser Liebe sprach meinte Leela "Liebe und Wahrheit geht immer zusammen" und ich meinte "Ich glaube, dass Liebe die hoechste Kraft im Universum ist" Da meinte Leela "Und was meinst Du zu Homosexuellen???"... Die Frage allein hat mich in innerlichen Aufruhr gebracht(wieder diese Ausgrenzung zu spueren), aber ich habe ihr ruhig erwidert, dass ich meine, dass ich glaube, ich soll nicht urteilen, dass es nur an Gott ist zu urteilen, denn ich kenne nie die ganze Geschichte... damit war sie und Br. Leo nicht konform... in den Hl. Schriften stehe geschrieben etc... Oh jeeeeeeee! Wo ist die Liebe? Weshalb mussen wir uns immer wieder abgrenzen wollen und vielleicht bestenfalls mal mitleidig schauen "Du verlorenes Schaf, Du unglaeubiger, Du Homosexueller, Du..." wir sind so gut im Urteilen und es fehlt uns so viel an Liebe.

Natuerlich faellt uns der Mangel an Liebe immer besonders leicht bei anderen auf... Aber die Loesung des Problems liegt in deren AUFLOESUNG. In dem Nach-Innen-Schauen. In dem sich selbst fragen: was hat diese Erfahrung mit MIR zu tun? Wo kann ICH mehr lieben und weniger urteilen?
... Mein Gott, da gibt es so viel zu tun... Was sage ich "mein Gott" in einer stoehnenden Weise? Eigentlich doch toll. Wozu sind wir denn auf der Erde?... Um immer Neues dazuzulernen, oder? Sonst waere das Leben doch gar keine Herausforderung und voellig langweilig.

Jetzt habe ich schon wieder mehr Mut und Kraft. Ein neuer Tag ruft. Ein neuer Tag, an dem ich wieder Gottes Liebe in mir und meinen Mitmenschen entdecken kann. Ein neuer Tag, wo ich vielleicht helfen kann, wieder ein ganz klitzekleines bischen mehr Licht und Liebe zu bringen...

Wieder eine neue Gelegenheit zu ueben mit den Augen Gottes zu sehen. Und was bedeutet das? Dann sehen wir ohne Labels (Beschriftungen/Wertzeichen). Denn ist die Liebe Gottes nicht "unconditional - ohne Wertung und grenzenlos"?! ... WAS FUER EIN GLUECK... Danke lieber Gott, dass Du uns einfach so annimmst wie wir sind. Mit all unseren Flausen... Puuuuh... Wirklich, was fuer ein Glueck! DANKE.

Thursday, August 25, 2005

Wer fasst den Dieb ?

Tatort Florenz. Freitag, 12.8.2005, 00.05 Uhr. Opfer: ICH. Mal wieder. Halt… gehe ich da nicht zu weit? Was will ich damit ueberhaupt ausdruecken „mal wieder“?. Pech gehabt. Glueck gehabt. Das ist doch alles voellig relativ.

Der Tag fing schon gut an. Mittags um 13.00 Uhr sollte es losgehen. Ich hatte eine Mitfahrgelegenheit von Muenchen nach Florenz uebers Internet gebucht. Der Fahrer kommt 10 Minuten zu spaet. Weitere 20 Minuten vergehen, dann kommt neben der brasilianischen Mitfahrerin noch eine chilenische dazu. Suedamerika… diese Art von Puenktlichkeit kenne ich ja eigentlich bereits. Nur, dass ich sie hier in Deutschland nicht so erwartete.

Um 13.30 Uhr geht es dann also endlich – recht quetschkommodenmaeßig- zu viert im Mazda los. Die chilenische Mitfahrerin meint kurz darauf „Koennen wir bitte noch einen Geldautomaten auf dem Weg suchen?“… Der Fahrer entgegnete darauf nonchalent „ no problem“. So suchten wir in Garmisch eine weitere halbe Stunde nach einem Bankautomaten… Man goennt sich ja sonst nichts.

Immer schoen gemaechlich ging es weiter. Ach ja, und kurz vor Verona wird die Frage in den Raum gestellt, welche Ausfahrt denn zu nehmen sei, um zum Bahnhof von Verona zu gelangen. Ach du je, auch das noch, dachte ich. Diese Art von Umwegen kenne ich schon.
Na, hoffentlich bekomme ich noch einen Zug von Florenz nach Assisi.

Nach einigen Umwegen fanden wir zum Bahnhof von Verona. Dann gab es noch eine schier endlose Pause, die alle sehr genossen haben, nur ich nicht. Ich wurde langsam innerlich immer nervoeser.

Beten. Oder sich ablenken. Oder durchdrehen. Ne, ganz ruhig bleiben. Das ist glaube ich das beste. … Ach, wenn der Stefan doch nur das Gaspedal finden koennte. Aber nichts zu machen. Es wurde sich immer brav an die italienische Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten. Zahllose Autos zogen an unserem Mazda 323 vorbei. Und ich versuchte dem Kribbeln im Bauch Herr zu werden.
Italienische Buecher mussten her halten. Noch in bischen Grammatik lernen. Und idiomatische Ausdruecke. „L´occcasione fa l´uomo ladro“ - Gelegenheit mach Diebe… das lese ich gerade.

Nach einer Ewigkeit , so scheint mir, taucht endlich das Schild „Firenze“ vor uns auf… Ich bin erleichtert. Doch das haelt nicht lange. Ich erinnere mich an Florenz. Unzureichende Beschilderung. Verkehrschaos. Gefuehlschaos. Eine Kommoedie der Irrungen… oder eine Tragoedie der Verirrungen… naja, ich weiss nicht recht.

Ruhig bleiben, sage ich mir, als wir uns das erste Mal verfahren. Die Schilder sind aber auch wirklich klein und kaum lesbar. Oder einfach nicht vorhanden… Die innere Uhr tickt. Wann geht wohl der letzte Zug nach Assis?. Das mulmige Gefuehl wird immer staerker. Ich versuche es unter Kontrolle zu bekommen. Immer wieder fahren wir scheinbar im Kreis, oder einfach wirr durch die Stadt.

Wo ist nur der verflixte Bahnhof? „Per il centro?!” oder “per la stazione?!“… so frage ich immer wieder Passanten und denke mir „zum Glueck kann wenigstens einer im Wagen italienisch, sonst waeren wir echt hoffnungslos aufgeschmissen“.

Nach einer schier endlosen Stunde sind wir endlich da. Kaum zu glauben. Da ist er, der Bahnhof. Schon jetzt schwoere ich mir, dass ich Florenz hasse. Ok, das ist wohl etwas ueberspitzt. Ich bin wohl einfach ziemlich fertig. Die vielen Stunden im Auto, die Jagd nach dem Bahnhof und das bei der ewig schwuelen Sommerhitze, das ist doch wirklich zuviel des Guten.

Aber jetzt sind wir ja da. Schnell wurde gezahlt und dann ab die Post. Naja, ganz so schnell ging es doch nicht, auch wenn ich innerlich fuehlte, dass es moeglicherweise um Minuten ging, den letzten Zug zu erwischen. Mein zentnerschweres Gepaeck – man will sich ja fuer alles gewappnet wissen – zwang mich erst mal in die Knie. Ok, mit viel Schwung ging es zum Bahnhof.

Vor dem automatischen Schalter steht eine Schlange. Vor dem normalen Bahnschalter auch. Oh nein! Na gut, Warten ist angesagt. Ich komme dran. Endlich. Firenze – Assisi gebe ich ein und warte spannungsvolle Momente. Dann erscheinen die Zugverbindungen. Neiiiin. Ich kann es nicht glauben. Der letzte Zug fuhr vor 10 Minuten. Erst 8 Stunden spaeter geht der Naechste.

Ich muss die Nacht am Bahnhof verbringen. Das darf doch echt nicht wahr sein. Hab ich’s doch gewusst. War die Intuition also doch wieder kraeftig am Werk gewesen, als ich immer nervoeser geworden war, vorhin auf der Fahrt.

Und jetzt? Erst mal rueber zum Mc Donald’s. Vielleicht hat der ja die ganze Nacht offen. Ich bestelle ein Eis – oh Gott, das dritte diesen Tag. Eigentlich ist mir ueberhaupt nicht danach. Aber irgendwas muss man ja bestellen, sonst kann man ja nicht drin sitzen bleiben. Der Mc Doof hat tatsaechlich die ganze Nacht geoeffnet. Trotzdem halte ich es nicht lange dort aus. Es ist einfach hammer laut und viel zu viele Leute sind um mich rum. Mir ist doch weitaus mehr nach Schlafen zumute. Ach, wie krieg ich nur die Zeit rum?

Ich laufe zurueck zum Bahnhof. Schaue noch mal am automatischen Schalter nach den Verbindungen. Vielleicht habe ich mich ja doch geirrt. Vielleicht gibt es ja einen Hoffnungsschimmer am Horizont meiner recht trueben Gedanken. Ne. Keine Chance. Der erste Zug geht erst am kommenden Morgen um 5.55 Uhr. Ich schaue auf die Uhr. Seit ich am Bahnhof angekommen bin sind erst ein paar Minuten verstrichen. Die Nacht bricht erst richtig herein. Und ich? Ich wuenschte sie waere schon vorbei.

Ich muss an den Bahnhof von Buenos Aires denken, wo ich erst im April meinen kleinen Rucksack an einen Dieb losgeworden bin. 3 Tage vor Abflug nach Deutschland. Naja, waren ja „nur“ Sachen im Wert von 2000 Euro drin. Also, das Gleiche kann mir auch hier wiederfahren. Das ist mir voll bewusst. Kaum ist man mal einen klitze kleinen Augenblick nicht voll da, schwups, wird man schon beklaut. So schnell geht das.

Ich bin hundemuede. Aber an Schlafen ist da einfach nicht zu denken. Na gut. Wie schlage ich mir die Zeit tot? Ich gehe ein bischen auf und ab, dann gehe ich wieder zum automatischen Fahrkartenschalter und schaue nach ein paar Zugverbindungen. Komische Atmosphaere. Dieser Bahnhof gefaellt mir nicht, besonders nicht zu dieser naechtlichen Stunde.

Ploetzlich sehe ich aus den Augenwinkeln eine Hand unmittelbar ueber meiner Tasche. Die Tasche steht neben mir und ist einen Spalt geoeffnet. Meine Augen fokussieren blitzschnell neu. Ich bin wie elektrisiert. Eben noch verschlafen, bin ich auf einen Schlag wieder hellwach. Ich gehe einen Schritt auf die Tasche zu. Hinter dem Automaten hatte sich ein Mann verborgen. Er hatte sich verstohlen an meine Tasche herangeschlichen und jetzt hatte ich ihn ertappt. „Hey, Achtung,“ bruellte ich ihn an. Er schaute mich an und mit einer beschwichtigenden Handbewegung schlich er wie ein Indianer davon. Erst dann wurde ich mir bewusst, dass ich deutsch gesprochen hatte. Naja, die Betonung wird ihm wohl schon klar gemacht haben, dass ich ihn nicht einladen wollte, mein Gepaeck doch bitte mit sich zu nehmen. Der Typ war wirklich komisch. Vielleicht ein Besoffener. Aber mulmig war mir trotzdem. Und dazu war es erst um die Mitternacht. Noch viel zu lange Zeit. Wie sollte ich das nur ohne Schlaf schaffen, bis morgens um 5.55Uhr?

Die Gepaeckaufbewahrung war ja auch laengst geschlossen und dann war auch noch das Wochenende von „Ferragosto“. Also waren alle Italiener unterwegs. Alles ausgebucht. Es blieb also eh nur der Bahnhof. Toll. Einfach spitze.

Naja, gehe ich erst mal zur Bahnhofspolizei, dachte ich mir dann. Einen paar Polizottos hab ich dann auf italienisch erklaert, dass mich gerade einer beklauen wollte. Nach einer Kurzbeschreibung der Person, machten die sich auf den Weg, den Typen zu suchen.

Ich sah zwei junge Backpackerinnen. Zu denen setze ich mich. Da sind wir immerhin zu dritt. Dachte ich mir. Die beiden kamen aus der Tuerkei. Schon seit 5 Tagen sind sie immer von einem Ort zum naechsten gereist und haben nachts auf den Bahnhoefen oder im Zug geschlafen. Also das waere ja nichts fuer mich. So ein Erlebnis ist zwar mal was, um darueber danach was zu schreiben, aber damit hat es sich dann auch schon. Also wiederholt werden muss das in meinen Augen wirklich nicht unbedingt.

Naja, die Maedels sahen ganz nett aus. Aber jetzt, nach der Situation von eben, wo ich fast beklaut wurde, habe ich doch ein Misstrauen gegenueber allen hier auf dem Bahnhof. Schon bloed. Das will ich doch gar nicht.
Wenn ich einschlafe und die Maedels mich beklauen?! Sie sagen ja schon, dass sie arm sind. Fuer die waere ich theoraetisch ja mal wieder ein gefundenes Fressen. Aber ich will vertrauen. Misstrauen ist doch einfach besch...

Ploetzlich kommt einer der Polizisten, die ich erst vor ein paar Minuten angesprochen hatte, auf mich zu. Sie haben den Dieb gefunden. Er ist in einer Zelle eingesperrt. Ich soll ihn identifizieren, damit sichergestellt wird, dass es der Richtige ist. Ok. Ich gehe mit. Wenigstens ein bischen Ablenkung.

Ich schaue durch ein Fenster in eine Zelle. Da sitzt er tatsaechlich. Zum Glueck sieht er mich nicht. Etwas spaeter werde ich zum Protokoll aufgefordert. Draussen bei den Tuerkinnen liegt noch mein Gepaeck. Das wird mir jetzt einfach zu mulmig. Ich hole es rein, zu den Polizisten. Aber auch da muss ich es aus den Augen lassen.

Klauen in Italien nicht sogar auch einige Polizisten? Wie war das mit der Maffia? Ach, irgendwie kann man hier doch echt niemandem trauen. Aber was soll man machen. Hoffen. Wenigstens das kann man immer. So hoffe ich halt. Und gehe in das Nebenzimmer zur Protokoll-Abgabe.

Teils auf englisch, teils auf italienisch gebe ich zu Protokoll, was ich gesehen habe. Und das war ja nicht allzu viel. Denn der Typ hatte ja nur versucht was von mir zu klauen. Es dauerte ewig. Mal kam der eine Polizist, mal der andere. Dann wurde herumgeschaekert. Italiener halt, dachte ich mir. Naja gut, denen ist eben auch langweilig und sie sind genauso froh, wenn sie die Nacht rumkriegen wie ich.
Ne, aber trotzdem. Ich wollte moeglichst sachlich bleiben. Protokollabgabe und fertig. So wuerde das in Deutschland laufen. Bestimmt. Aber nicht in Italien. Und erst recht nicht, wenn ich es mit zwei Sizilianern zu tun habe. Eigentlich schreiben die auch gar nicht, was ich ihnen erklaere, sondern schreiben, was sie wollen. Und zwischenrein kommen dann immer mal wieder so tolle Fragen wie „und wie findest Du die italienischen Maenner?“. „Hier, der Enzo ist noch frei. Nimm den doch. Darfst ihn mitnehmen.“ Schelmisches Grinsen. Ich versuch ein bischen zurueck zu grinsen. Was bleibt mir schon anderes uebrig. Wenn nicht mal mehr die Polizei auf meiner Seite hier steht, dann wohl gar niemand. Also, besser nicht alle Sympathien verscherzen.

Ich versuche immer wieder zum Protokoll zurueck zu kommen. Auf die weiteren Anspielungen gehe ich so gut wie nicht ein. Oder ich luege halt was vor. „Ne, die italienischen Maenner sind ueberhaupt nicht mein Fall. Viel zu klein.“ Womit ich bei den beiden, die mich hauptsaechlich interviewten, ins Blaue getroffen hatte. Ueberhaupt: warum interviewen mich denn gleich zwei? Einer reicht doch voellig aus. Ganze zwei Stunden geht es so hin und her fuer ein mikriges Protokoll ueber jemanden, der nur versucht hat, mich zu beklauen. Schon der Wahnsinn. Aber dann kommt ein anderer Polizist rein ins Zimmer. Er bringt einen Umschlag mit. Den leert er aus. Zum Vorschein kommen diverse Kreditkarten, zwei Handys, etwas Schmuck. Das alles haette der Typ bei sich gehabt, den sie durch mich geschnappt haben. Ein Marrokaner. Ganz offensichtlich betrunken. Aber trotzallem ein Dieb.

Endlich fuehle ich mich besser. Alles bekommt wieder einen Sinn. Oder besser gesagt, ich verstehe den Sinn, warum ich hier auf dem Bahnhof bin, statt jetzt schon in Assisi zu sein. Durch meine Mithilfe konnte ein Dieb ueberfuehrt werden. Das ist doch was. Ploetzlich bekommt die Nacht wieder Farbe. Die Gefuehle ums Herz werden wieder weicher. Ich bin wieder im Einklang mit mir. Ich fuehle mich lebendig.

Es kann halt nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen sein. Auch bei mir nicht. Auch wenn ich mich anstrenge immer alles positiv zu sehen. Manchmal verrutscht halt der Fokus etwas. Ich verstehe dann nicht mehr, was der Sinn dessen ist, was ich gerade erlebe... und dann kann sogar mal die sonst so heissgeliebte Froehlichkeit und der Enthusiasmus entschwinden, die meiner Seele sonst innewohnen. Ich bin auch nur ein Mensch. Kein Superding. Macht nix.

Weitermachen. Vorwaertsschreiten. Das will ich. Immerzu.

Thursday, August 04, 2005

Lebenssinn

Mir ist gerade ein Tagebucheintrag vom letzten Jahr in die Hände gekommen. Aber der scheint mir doch noch immer aktuell und so lege ich ihn als Inspiration für diesen Bericht zugrunde. Vielleicht habt ihr manchmal ähnliche oder auch völlig verschiedene Gedanken. Über einen Kommentar würde ich mich freuen.... Also es geht los...

Lebenssinn

Ich frage mich gerade, nein, um genau zu sein, immer wieder, was ich in meinem Leben will und was ich damit tun kann oder auch wozu ich womöglich verpflichtet bin. Haben wir eine Verpflichtung dem Leben gegenüber, oder Menschen gegenüber oder dem Lieben Gott gegenüber? Oder ist man nur sich selbst gegenüber verpflichtet?

Was passiert morgen? Ich liebe das Abenteuer, das Spontane, das Lebendige, das "Sich-Entwickeln" und mir schwindelt, wenn ich an Ehe und Kinder denke. Irgendwie denke ich dann immer wieder auch "ist das schon das Ende?"
Als neulich wieder einmal diese Frage in den Raum geworfen wurde, kam von einem 24 jährigen Mädchen die Antwort zurück: Nein, die Ehe und Kinder... das ist erst der ANFANG.
Ja, wer hat Recht und wer liegt falsch? Das bestimmen wir selbst.

Was für den einen schön erscheint und höchstel Glück bedeutet, ist für den anderen teils eine grauenhafte Vorstellung, bedeutet ihm Verzweiflung, gar Tod.
Wir also bestimmen, was wir aus unserem Leben machen und wie wir es sehen. Aber rede ich mal nicht von "man" und "wir", denn dahinter kann man - nein ICH - mich ja ganz gut verschanzen. Wichtig ist doch, dass ich anfange von MIR zu reden, mich zu fragen, was ich mit meinem Leben will, was ich tun und lassen möchte, kann, soll, muss... Ja, wo liegt da der Unterschied zwischen Können und Müssen?

Ich denke so oft, ich bin sooooo frei und habe einen großen Entscheidungsfreiraum. Ich kann wählen was ich mit meinem Leben tue. Zumindest scheint es so. Oder ist das eine Illusion? Ist alles von Gott vorgegeben? Oder vom sogenannten Schicksal? Wieviel liegt denn wirklich in meiner Hand? Irgendwie ist es doch schon komisch. Wenn ich mein eigenes Leben betrachte, dann kann ich doch einfach schon kaum mehr an so etwas wie Zufall glauben. Es passiert einfach zu viel, was irgendwie auf besondere Art Sinn macht.

Jetzt zum Beispiel wieder.... da war ich in Deutschland/Österreich eine Woche im Zugspitzgebiet wandern. Nichts war groß geplant (ich buche nie voraus) und doch habe ich immer wieder erstaunliche Begegnungen gehabt. So habe ich mich eines Abends an einen Tisch mit 2 Familienvätern und ihren Kindern gesetzt. Ich fing an - erstmal noch völlig k.o. nach einem 10 stündigen Wandertag - mich mit dem einen Vater zu unterhalten. Und schon nach Kurzem war die vorher scheinbar entschwundene Energie wieder zurück. Wir redeten über Gott, verschiedene Kulturen und Religionen... ich wusste gar nicht, dass es noch andere Menschen gibt, die so ähnlich denken wie ich... aber hier saß ich tatsächlich einem Seelenverwandten gegenüber. Ich erlebte total das Gefühl, des Sich-Verstanden-Fühlens.
Er meinte er hat seinen Traum vom Reisen mit dem Beruf koppeln können. Er ist Filmemacher, dreht Werbespots und macht Filme verschiedener Art. Klang interessant. Ich erzählte ihm von der VIA CHRISTI (www.viachristi.blogspot.com). Also von dem Werk, das mich seit ich es zu Beginn des Jahres zum ersten Mal im Süden Argentiniens sah, nicht mehr losgelassen hat. Wenn er ein Filmemacher ist, so dachte ich mir, dann könnte er ja darüber einen Film drehen.
Na gut, am nächsten Tag begegneten wir uns beim Wandern wieder. Wieder unterhielten wir uns bestens und so lud er mich schliesslich ein, ihn und seine Familie einmal in München zu besuchen. Dem kam ich dann in der folgenden Woche nach.
Ein Traum von einem Haus. Kulturschätze aus aller Herren Länder. Traumhafte Bilder, gemalt von seiner genauso interessanten Frau. Offenheit, Herzlichkeit, Gemütlichkeit, Flair... alles fand ich dort vereint. Ja, war diese Begegnung Zufall?!

Als ich am vergangenen Wochenende die Fahrt von München nach Wien antrat, lernte ich eine weitere Künstlerin kennen. Sie ist Grafikerin, Fotografin, Layouterin, macht Kurzfilme. Mhm.... lustige Art von "Zufall".

Jetzt, ein paar Tage später, habe ich eine Dia Show im Gemeindesaal der St. Ruprechtskirche Wien gehalten. Über die Via Christi. Danach bekam ich einen weiteren Kontakt genannt. Ein Mann, der sich spezialisiert hat auf die religiöse Sparte. Er ist beim ORF, dem österreichischen Fernsehen. Zufall?? Wirklich? Kommen da nicht sogar einem Skeptiker Zweifel, ob das alles mit rechten Dingen zugeht?

Inzwischen habe ich die DVDś mit den Werbespots und Kurzfilmen (des Filmemachers, den ich in den Bergen kennenlernte) angeschaut. Ich wurde fast sprachlos. Beckś, Bacardi, C&A, Jacobś Kaffee und so ziemlich alles was irgendwie in der Werbebranche Rang und Namen hat, kommt (an Werbespots) von ihm... Und den hatte ich völlig unverhofft auf der urigen Coburger-Berghütte nahe der Zugspitze kennengelernt. In besonerem Maße hat mich sein Film "Touching the stars" begeistert, den er für die Weltaustellung 2000 gedreht hatte. Wem es möglich ist, diesen Film einmal zu sehen, kann ich ihn nur wärmstens empfehlen. Auf wundervolle Weise wird der Zuschauer in diverse Kulturen und Religionen entführt, die verschieden sind und doch in ihrer Essenz den gleichen Kern bergen. Herrliche bewegte Bilder, die eine besondere Magie auszustrahlen vermögen!

Tja, zurück zum Lebenssinn... Wo steckt er?! Ist alles im Leben sinnhaft? Ich möchte mit "ja" antworten, bei all dem, was ich so erlebe. Viele von Euch fragen, wo es bei mir im Leben hingeht, nach was ich Suche, was mein Lebensziel ist. Gute Fragen. Stellt Ihr Euch diese Fragen auch für Euer eigenes Leben?

Friday, July 01, 2005

HAPPY IN THE AIR - CLAUDIA

DANKE - Meine lieben österreichischen Freunde!

Heute ist der Tag meiner Abreise nach Deutschland. Jetzt bin ich etwas über einen Monat in Wien gewesen. Und doch kommt es mir viel länger vor. Wie ein Jahr...
Es war eine sehr intensive Zeit hier. Ich habe Wien sehr genossen. Viel habe ich mit dem roten Mountainbike erkundet. Immer wieder habe ich neue Ecken in Wien entdecken können. Immer wieder habe ich neue Bekanntschaften gemacht... die sich in Kürze in Freundschaften gewandelt haben.

Ich danke Euch ALLEN für Eure Warmherzigkeit. Dafür, dass Ihr mir Eure Herzen geöffnet habt. Dafür, dass Ihr soviel mit mir geteilt habt, an Lebenserfahrungen, an Gefühlen, an Gedanken, an Gebeten, an Gesängen, an Vorträgen und Konzerten... und ein jeder hat das Leben für mich hier reicher gemacht, hat mich mit seiner Gegenwart in meinem Leben beschenkt. Habt ganz lieben Dank dafür. Ich habe Euch alle (ja wirklich!!! Jeden einzelnen!) so lieb gewonnen, dass es mir richtig schwer fällt heute von hier abzureisen. Und ich gebe zu, dass ich schon jetzt darüber nachsinne, wie und wann ich wohl wieder herkommen kann, ob es doch eine Möglichkeit gibt, hier zu arbeiten.

Ihr Lieben, ich danke Euch!
Liebe Martina – ich danke Dir für die schöne Fahrt von München nach Wien, für die interessanten Gespräche, dafür, dass ich durch Dich weiter mit der Welt der Kunst und Künstler in Verbindung kam.

Lieber Christoph, Benjamin und Claus – Ihr wart die ersten, mit denen ich nach dem ersten Taizé-Gebet noch die Donau, mit dem leckeren Eis vom Schwedenplatz in der Hand, entlang schlendern war... Durch die Begegnung mit Euch, habe ich mich gleich in der Taizé-Gruppe in Wien beheimatet gefühlt. Und damit will ich mich auch gleich bei Euch ALLEN, die ihr am Taizé-Gebet teilnehmt, für Eure Freundschaft und Offenheit bedanken. Bei Euch habe ich mich irre wohl gefühlt.

Lieber Pater Ettl auch Ihnen danke ich. Sie sind mein erster Kontakt zu den Steyler Missionaren gewesen. Ich fand das Gespräch mit Ihnen sehr bereichernd. An Ihnen hat mich ganz besonders auch Ihre innere Ruhe und der Gleichmut beeindruckt. Gerade in der hektischen Welt, in der wir leben ist das etwas nicht alltägliches.

Die Stunde der Barmherzigkeit im Stephansdom war das nächste Ereignis, das mich sehr berührt hat. Wie schön, dass es so ein reichhaltiges – auch spirituelles – Angebot in Wien gibt, das konnte ich dort und dann auch immer wieder von neuem feststellen. Nach dieser besonders berührenden Zeit der Stille, des Gebets, der Gesänge und meditativen Zeilen, die sich ineinander verwoben, hatte ich meine erste Begegnung mit der Gemeinschaft vom Lamm.

Liebe „Kleine Brüder vom Lamm“ Samuel (Spanier), Mateo (Argentinier) und Pascual ( Franzose) - Ich danke Euch von Herzen für die Begegnung mit Euch. Wenn man Euch begegnet, ist so, als würde man Gott aus Euren Augen hervorsprudeln sehen. Das ist es, was ich oft bei Ordensleuten suche, aber nicht sehr oft finde. Durch Eure liebe Einladung bin ich zur folgenden Jugendmesse in der Sankt Josephs Kirche gegangen, wo ihr Kleinen Brüder und Schwestern ja beheimatet seid.

Lieber Pater James Manjackal, danke für den Exerzitien-Tag mit Ihnen. Durch Sie durfte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine charismatische Begegnung mit erleben. Wahnsinn, was Sie für eine Power haben. Es scheint, dass Sie durch Gott wirklich „bären Kräfte“ in sich mobilisieren und dann auch im Feuereifer mit und zu ihm sprechen können. Danke, dass Sie für den Glauben sogar aus Indien nach Deutschland, Österreich und sogar bis hin zum Irak gehen.

Kardinal Christoph Schönborn hatte die Messe in der randvollen St. Josephfs Kirche geleitet und er hat mich sehr beeindruckt. Nicht nur, dass er gut und lebensnah predigte, sondern auch, dass ich z.B. bei der nachfolgenden Agape sah, dass er lebt, was er predigt. Er war – obwohl ein solch „gefragter Mann“ – wirklich für jeden da. Es schien, als ob ihm der Mensch, der jeweils vor ihm stand, der Wichtigste in seinem Leben sei. Sehr aufmerksam hörte er mit offenem Herzen zu.
Bei der Agape lernte ich auch schon einen Teil der Kleinen Schwestern vom Lamm kennen. Auch sie sind sehr fröhliche Menschen.

Meine nächste Begegnung – obwohl noch nicht einmal geplant – war die „zufällige“ Begegnung mit der Schönstatt-Bewegung am Kahlenberg, als ich mal wieder mit meinem Radl eine ordentliche Radtour gemacht habe. Der Ort da ob ist ja eine wahre Oase des Friedens und der Ruhe. Man spürt Gott gut dort, egal ob im schönen großen Garten oder in der Kapelle oder im Gespräch mit den eifrig dienenden Schwestern.
Liebe Schwester Margarita, Sie haben mir viel von Pater Kentenich – dem Begründer – erzählt und mich eingeladen Familienmagazine mit zunehmen, die von den Schönstatt-Familien geschrieben werden. Das war ein wahres Geschenk, denn ich wusste gar nicht, dass es so was gibt und da steht einfach drin, wie man als Familie und Paar sein Leben auf christliche Art meistert und bereichert. Wirklich toll.

Ja, und dann kam das Treffen mit dem Diakon Franz Ferstl, den mir der Kardinal für ein Gespräch empfohlen hatte. Lieber Herr Hr. Ferstl, von der Begegnung mit Ihnen war ich auch sehr begeistert. Ich habe Sie als einen absolut lebens-offenen, warmherzigen, interessierten Mensch erlebt, der stark für den Glauben und die Gerechtigkeit eintritt. In der Stelle für Mission und Entwicklung der kath. Kirche sind Sie der Verantwortliche. Was für ein interessantes Leben Sie führen. Sie waren in Australien studieren und sogar in Papua-Neuginea (das ist eine Insel nahe Australien, auf der es die letzten Kanibalen gab) als Entwicklungshelfer... Und Sie sind so aktiv für die Armen! Sie setzen sich z.B. dafür ein, dass es „Solidaritäts-Einsätze“ gibt, wo man dann als kleine Gruppe (bei Interesse glaube ich für jeden möglich, richtig?) für einen Monat in ein Entwicklungsland geht, dort mit der armen Bevölkerung lebt, einen regen Austausch hat, mit hilft und sich gegenseitig bereichert... Ich denke, Sie sind eine tolle Anlaufstelle, für alle, die etwas soziales, z.B. Mission / Entwicklungsdienst machen wollen etc.

Liebe Schwester Hemma, auch Dir danke ich herzlich für das gute Gespräch über Berufung und Mission (bei den Steyler Missionaren). Danke, dass Du Dir die Zeit für mich genommen hast und mir viele gute Anregungen gegeben hast. Ganz besonders hilfreich waren für mich auch die ignatianischen Kopien zum Thema „sich entscheiden lernen“.

Lieber Benjamin, ich danke Dir, dass Du mich zu dem Geburtstagsfeier-Wochenende nach Lehenrotte ins romantische Häuschen mit eingeladen hast. Das Treffen mit Dir, Deiner Schwester Melanie, mit Elisabeth und ihrem frisch verheirateten Mann, mit Claus und Rolf und der Judith war wirklich schöner, als ich es mir im schönsten Traum hätte ausmalen können. Nie hätte ich mir auch nur annähernd wünschen können, was Gott zur Realität werden liess.
Danke, Rolf, Claus und Judith, dass wir auf dem Weg nach Lehenrotte in Lilienfeld hielten und das mittelalterliche Zisterzienser Kloster besuchten. Ganz besonders hat mich wirklich das 4-stimmige Singen der Taizé-Lieder dort berührt. Die Akustik war ein Traum, wir haben so gut harmoniert, und irgendwie haben uns die Gesänge immer näher hin zu Gott getragen. Da war es ein Leichtes, die Zeit total zu vergessen.
Danke Euch allen, die Ihr beim Wochenende bei Benjamin mit dabei wart. Es war so wundervoll, dass wir alle vom Taizé-Geist beseelt waren und immer wieder Taizé-Gesänge mit in unser Zusammensein einbanden. Und auch die Sonntagsmesse im Kloster Lilienfeld war doch richtig genial und feierlich... Und dann der Höhepunkt: unser Taizé-Gesang in der kleinen Kapelle, die vom Kreuzgang des Konvents weggeht... ach, das war einfach zauberhaft.

Ein weiteres tolles Treffen war für mich auch das mit Euch Don Bosco- Salesianern. In der Zeit, wo ich hier war, hab´ ich es zwar nur 3 mal zu Euch geschafft, aber trotzdem fand ich auch mit Euch die Begegnung sehr intensiv. Ganz besonders Dir – Liebe Schwester Johanna – danke ich. Die Gespräche mit Dir fand ich sehr tiefgreifend und hilfreich. Du bist eine Schwester, die mich sehr beeindruckt. Ich habe mich einfach wohlgefühlt bei Dir. Du bist jemand, wo ich spüre, da ist Vertrauen möglich. Ich danke Dir, dass Du mich „angenommen“ hast. Und auch ganz herzlichen Dank für den tiefsinnigen Spruch von Alfred Delp „ Die Welt ist Gottes so voll. Aus allen Poren der Dinge quillt er gleichsam uns entgegen. Wir aber sind oft blind. Wir bleiben in den schönen und in den bösen Stunden hängen und erleben sie nicht durch bis an den Brunnenpunk, an dem sie aus Gott strömen...“, der begleitet mich jetzt auch. Die Zusammentreffen für das Herzensgebet fand ich übrigens auch sehr schön und ich hoffe, dass es weitere dieser Treffen in der Zukunft geben wird.

Danke liebe Veronika und Benjamin, für den Tipp mit der Hl. Messe am Himmel. Es war wirklich toll, diese berührende Messe im Caritas Heim für die Behinderten mit zu erleben. Was für eine Freude da war. Es war so schön zu sehen, wie lebendig die Messe war und wie sehr die Kinder sich mit einbezogen fühlten. Ich wette, da hatte der liebe Gott seine Freude.

Die lange Nacht der Kirchen war für mich auch ein ganz besonderes Event. Es war gigantisch, als um 18.00 Uhr am Freitag, 10.6. alle Kirchen Wiens anfingen zu läuten. Wirklich sehr feierlich war auch der Eröffnungsgottesdienst im Stephansdom. Es war zutiefst ergreifend das Vater Unser einmal auf aramäisch gesungen zu hören... und später war für mich ein wirkliches weiteres Highlight der Besuch der Dominikaner. Danke, liebe Dominikaner, für Euren Einsatz.
Danke Bruder Robert, für das geniale Konzert des Studierenden Chors. Du bist wirklich ein sehr begabter und mitgehender Dirigent...
Auch den Vortrag des vergangenen Dienstags, von Dir – Pater Thomas – über Meister Eckhart, fand ich hinreißend. Ich musste mich wirklich immer wieder stark zusammen nehmen, um nicht während dem Vortrag herauszuplatzen mit Gejubel. Der Meister Eckhart ist wirklich so ein tiefsinniger Geist. Ich hatte ja keine Ahnung, dass er einer ist, der – obwohl im 14. Jhdt. Gelebt – noch immer hoch aktuell ist und so einen tiefen Zugang zu Gott hatte, dass er einfach die Wahrheit sprechen musste und nicht vom Zeitgeist verblendet wurde (und der war im Mittelalter ja bekanntlich nicht wirklich immer gerade sehr fortschrittlich). Also, durch Deine Einführung in Mr. Eckhart, habe ich jetzt eine große Lust entwickelt, ihn weiter zu studieren und zu verinnerlichen. Danke.
Lieber Bruder Jean-Marie, auch Dir danke ich herzlich für das ausführliche Gespräch. Es ist schön, wie Du Dich für Gott begeistern kannst und Dich so offen zu erleben.

Erwähnen möchte ich auch das Taizé-Wochenende in Mistelbach. Das war wirklich auch so intensiv. Danke an Euch alle, die Ihr teilgenommen habt und natürlich auch vor allem einen großen Dank den Organisatoren. Ihr habt Euch wirklich so ins Zeug gelegt. Ein Wahnsinn, was Ihr alles für Work-shops angeboten hattet. Da hatte ich mal wieder richtige Entscheidungsschwierigkeiten, denn am liebsten hätte ich ja alles mitgemacht. Ich fand den Foto-Workshop toll und auch, dass wir dann die Photos nach dem Taizé-Gebet + Gottesdienst gleich mit Beamer vorgeführt haben. Das war ein wirklich guter Einfall... Auch Dein Workshop über die Schöpfung und den „Himmel auf Erden“, Benjamin, fand ich sehr gut. Die Taizé-Gebete sprechen für sich selbst. Für mich persönlich war das Highlight das Taizé-Nachtgebet, als es dann schon dunkel war und nur noch die Kerzen ihr warmes Licht auf Altartuch und Ikonen warfen und wir immer mehr nach innen gehen konnten, um Gott zu kontaktieren. Vor dem Altar schlafen zu können war für mich ein ganz einmaliges Erlebnis. Es war gerade zu himmlich – selbst auf der Isomatte... aber ich glaube den Ort hätte ich um nichts in der Welt mit dem komfortabelsten Bett eintauschen wollen.

Liebe Christine Loibl, das Treffen mit Dir im Schlosspark Schönbrunn hat mir sehr gut gefallen. Weißt Du, es war so nett, dass Du Dir soviel Zeit genommen hast, dass Du mir von der Arbeit als Jugendleiterin erzählt hast. Es hat mich sehr berührt, wie viel Du dafür gibst, und auf wie viel Du persönlich verzichtest, damit auch andere an dem Glauben an Jesus und Gott teilhaben können. Du ermöglichst es mit Deinem Einsatz vielen jungen Menschen, mit Gott in Beziehung zu treten. Das ist wirklich eine bedeutsame und verantwortungsvolle Aufgabe. Tja, ich wünschte nur für Dich und die anderen, die sie ausführen, dass sie auch besser honoriert würde – und das in jeder Hinsicht.

Lieber Claus Uhlig, Dir danke ich ganz herzlich für Deine Hilfsbereitschaft, für Deine zahlreichen Mails mit den vielen guten Tipps, die mir bei der Kreation von meiner Webpage geholfen haben. Danke auch für die Einladung zum Net-for-God Treffen. So habe ich auch die nette Ljuba und den Peter kennengelernt. Es war ein schöner gemeinsamer Abend, wo wir den Chemin-Neuf-Impuls-Video anschauten, gemeinsam über den Glauben Erfahungenen austauschten und miteinander beteten und sangen. Wirklich erstaunlich und erfreulich, dass es überall in Wien immer wieder kleine und größere Gruppen gibt, die Gott zu ihrem zentralen Punkt im Leben machen.

Lieber Marco Blumenreich, auch Dir danke ich ganz speziell für die gemeinsamen Begegnungen. Du bist wirklich ein sehr faszinierender Mensch mit einer sehr inspirierenden Lebensgeschichte. Durch Dich bin ich dazu angehalten, mir meine eigene Blindheit in so vielen Bereichen anzuschauen und zu sehen: ich brauche meine Limits nicht anzuerkennen. Es geht immer weiter. Ich brauche einfach Geduld. Aber auch ich will – so wie Du – einfach nicht aufgeben. Dann kommen wir schon ans Ziel, gell.

Lieber Padre José-Luis, danke für die spanischen Messen in der Dominikaner Kirche. Es war schön danach noch mit Dir bei der Agape zu plaudern. Du warst so lieb und hast gleich den Kontakt zum Chor hergestellt. Ja, und wenn ich wieder nach Wien kommen sollte, so nehme ich das Angebot bestimmt gerne an, dort mit zu singen. So habe ich ein Stück „Südamerika“ hier in Wien J

Liebe Martina Persoglia, ich habe mich sehr über den Kontakt mit Dir gefreut. Ganz besonders, dass wir es geschafft haben, über unseren eigenen Schatten zu springen und offen auf einander zu zugehen. Ist das nicht klasse? Ich bin echt begeistert.

Liebe Camila Arnold, das Treffen mit Dir hat mir absolut gut getan. Es war so schön, sich mit Dir auszutauschen, über das Leben in Wien zu sprechen, von Deinen Erfahrungen als Sängerin hier und in Californien zu hören, über das Leben mit Gott und Beziehungen zu sprechen und den Tipp für die „Bilaterale Integration“ von Dir zu bekommen. Da will ich unbedingt mal weiter drüber nachforschen. Ganz besonders hat mir eigentlich auch Dein Satz geholfen, als Du mir sagtest: Du weißt ja eigentlich schon genau, was Du willst. Du musst nur den Mut haben, es auch zu tun. Das war echt weise.

Ihr lieben Kleinen Schwestern vom Lamm. Ich danke Euch allen für die gemeinsamen wiederkehrenden Begegnungen. Ganz besonders auch für das gemeinsame Essen bei Euch, für die wunderschöne Zeit, die wir miteinander geteilt haben, für den Austausch der Photos und Teile von Lebensgeschichten... Ich habe Euch sehr in mein Herz geschlossen und Ihr seid für mich wirkliche Vorbilder an Lebensfreude, einfachem Leben in der Liebe zu Gott (auch in den Nächsten). Ich danke Euch! Liebe Felicité, Du bist wirklich, was Dein Name besagt: eine einzige Freude und Glück spiegelt sich auf Deinem Gesicht und besonders in Deinen leuchtenden Augen wieder. Liebe Therese, Dir auch speziell noch mal alles Gute und toi, toi, toi für Dein Deutsch, Du wirst es bestimmt meistern. Lieber Bruder Jean-Batiste, es war so schön, dass ich auch Dich noch vor der Abreise kurz gesehen habe. Dein Segen hat mir viel bedeutet. Und danach konnte ich gleich umso kraftvoller in die Pedale treten um ins Don Bosco Haus zum Abschiedsfest zu fahren.

Lieber Maximilian, auch Dir danke ich aus ganzem Herzen. Denn wenn Du nicht gewesen wärst, dann wäre ich wohl kaum überhaupt nach Wien gefahren und wäre auch nie so lange hier geblieben. Das heißt, Dir gebührt also ein wirklich ausserordentlicher Dank. TAUSEND DANK! Dafür, dass ich hier wohnen durfte und auch für die vielen Telefonate, die wir führten, während Du nicht hier warst.

Es gibt immer noch mehr Personen aufzuzählen und um ein Ende zu finden – was mir sichtlich schwer fällt – möchte ich mich hier einfach noch mal gesamt bei ALLEN bedanken, die mir in Wien begegnet sind und somit einen Einfluß auf mein Leben haben. Danke.

Ja, eigentlich wollte ich nur ganz kurz an Euch alle schreiben, und wieder einmal ist es ein langer Brief geworden. Ich erlebe hier einfach zu viel, um mich kurz zu fassen. Und selbst das hier sind jetzt nur kleine Auszüge meines Wien-Aufenthaltes gewesen.

Ich habe Euch suuuuper gerne und Ihr bleibt in meinem Herzen. Ich freue mich in jedem Fall, wenn wir weiter in Verbindung bleiben werden. Und wenn ich wieder in Wien sein werde, sehen wir uns hoffentlich zahlreich wieder.
Eure Claudi

Thursday, June 23, 2005

VIA CHRISTI - Junin de los Andes - Argentina

XVI. Jesus and the diciples of Emmaus - Jesus y los dicipulos de Emaus - Jesus und die Juenger von Emmaus

ENGLISH: If you are interested in seeing more pictures or read on go to www.viachristi.blogspot.com // CASTELLANO: Estas invitado de ver y leer mas sobre el Via Christi. Haz "clic" sobre el link arriba.
// DEUTSCH: Wer gerne mehr Bilder / Information zur Via Christi sehen möchte klicke einfach auf obigen Link.

Wednesday, June 22, 2005


Claudia Henzler - Photographed by Magdalena Vuksanovic

Friday, June 17, 2005

Vida en Viena (castellano)

Ya hace casi 3 semanas que me encuentro en Viena / Austria. Hay tantas cosas que pasan cada dia…. con tantos milagros… Aqui la vida me gusta mucho, hay tantas iglesias y hay un programa enorme de las diferentes comunidades eclesiales.

Tambien hay una casa de Don Bosco con actividades increibles como la oracion de Jesus / del corazon ; Hay dias « oasis » donde se habla sobre dios, donde hay danzas liturgicas, hay tiempo de silencio, hay oraciones juntas etc. ; hay tambien vacaciones en lancha o donde la juventud va a experiemntar dios en la naturaleza ; hay encuentros con la juventud ; hay un choro y posibilidades de aprender un instrumento etc…

Y solo ayer fue una fecha significativa como Viena ha celebrado la primera «noche de las iglesias ». Mas que 180 iglesias (!!!) christianas han abierto sus puertas hasta la una de la noche. Pero mas que eso, todas las iglesias han ofrecido un programa diferente. Algunos puntos de los programas fueron: danza liturgica, misas ecomenicas, muestra del interno de conventos, muestra de torres y de las catacumbas de unas Iglesias antiguas, conciertos de amplios estilos (desde rock / pop hasta el estilo medieval o de irlandia
etc.)

Tambien cada miercoles hay la «oracion-de-Taizé» (www.taize.fr - haz un cliq sobre "espanyol") en la mas antigua iglesia de Viena con estas canciones repetitivas que ayudan a la contemplacion y meditacion sobre dios. La gente que va a la oracion de Taizé ya me ha invitado a un fin de semana en la naturaleza y nunca lo pude desear mejor, pero dios ha cumplido todo mis deseos secretos : hemos visitado un monasterio del medievo de cisterciensos, alli hemos cantado en 4 voces las canciones de Taizé y tambien en la casa de Benjamin ( uno del grupo de Taizé-Viena) hemos cantado mucho de Taizé. Cada comida hemos empezado con una cancion de Taizé… entonces, sin saber lo antes, todo el fin de semana fue como un retiro y yo he pensado seria “solo” una fiesta….
Asi, ves, como dios esta muy cerca en mi vida. Me siento muy agradecido… Y se, que tambien la oracion de mis tantos amigos – especialmente los de america latina – me ayudan mucho y son una gran bendicion.

Hace unos dias que encontre al diacono Franz Ferstl que es el responsable por “la mision y el desarollo / apoyo en/del tercer mundo” . Hable con el sobre el VIA CHRISTI de Junin de los Andes y sobre la vida como misionero/a…

Y el me ha contado que sus experiencias con los salesianos de Don Bosco (y con los Steyler-Misioneros) que son excuisitas…. Don Bosco hace misiones muy buenas en todo el mundo, me ha dicho… Y su estilo/nivel de apoyo tiene una reputacion muy buena.

Que bueno que el VIA CHRISTI de Junin (www.viachristi.com.ar y la pagina de web que yo estoy creando: www.viachristi.blogspot.com) es soportado de los Salesianos igualmente, verdad? Asi, talvez seria posible crear un vinculo desde aqui que hay mas apoyo en Junin con el VIA CHRISTI…si dios lo quiere…

Bueno, todavia no estoy segura que hacer exactamente en mi futuro, pero veo cada dia mas claro, como dios me guia, como el me muestra a donde ir, como el me manda siempre nuevos amigos…
Cuando yo me abbandono en sus manos, el puede hacer milagros en mi vida… Y los milagros son inumerables… Es increible…

Domingo pasado fue la primiera vez a una misa extraordinaria en un centro de caritas
por jovenes discapacitado… era muy linda y especial…

Sunday, June 12, 2005

"God said NO"

God said "No" - received from an american friend

God said 'No'...I hope that you can get the effects on your computers! The words are great, but the movements of the faces add a lot....
I asked God to take away my habit. God said, No. It is not for me to take away, but for you to give it up.
I asked God to make my handicapped child whole. God said, No. His spirit is whole, his body is only temporary
I asked God to grant me patience. God said, No. Patience is a byproduct of tribulations; It isn't granted, it is learned.
I asked God to spare me pain. God said, No. Suffering draws you apart from worldly cares And brings you closer to me.
I asked God to make my spirit grow. God said, No. You must grow on your own! , But I will prune you to make you fruitful.
I asked God for all things that I might enjoy life. God said, No. I will give you life, so that you may enjoy all things.
I asked God to give me happiness. God said, No. I give you blessings; Happiness is up to you. But I will give you Bliss
I asked God to help me LOVE others, as much as He loves me. God said...Ahhhh, finally you have the idea.
THIS DAY IS YOURS DON'T THROW IT AWAY

"To the world you might be one person, but to one person you just might be the world"

"Good friends are like stars...You don't always see them, but you know they are always there"

Saturday, June 11, 2005

Noche de las iglesias - Viena / Austria (castellano)

Querido amigo / querida amiga, (extracto de una carta que escribi a un amigo franciscano)

...Aqui en Europa, siempre hay encuentros nuevos y milagrosos... nunca en mi vida he encontrado tanta gente - de diferentes congregaciones como laicos - que buscan a dios con todo su corazon...Ayer fue an una "noche de las iglesias" en Vienna...

Mas que 180 iglesias fueron abierto hasta la 1.00 de la noche y cada iglesia tenia un programa especial como danzas liturgicas, discusiones sobre el terzer mundo, sobre el medio-ambiente, oraciones, conciertos con musica de irlandia, de diferentes epocas, musica del estilo gospel y rock o del estilo clasico...
Hemos visto conventos como el de los dominicanos todo iluminado solo con velas... y en la catedral el cardinal Schönborn de Viena ha abierto "la noche de las iglesias" conjunto con los patriarcas de la iglesia rumania-ortodoxa, con una "ministra" (como un prete) de la iglesia anglicana, con un bispo de la iglesia de grecia, con una cantante que ha cantado el padre nuestro en arameo - y muy toccante - .... bueno, para mi, fue increible
... fue realmente un signo de la richeza de la iglesia cristiana y tambien un signo por el ecomenismo... Esto, para mi es muy importante tambien: mostrar que dios es un dios que ama a todos, que nadie es excluido, tampoco ellos, que no estan de la misma religion... y como el cardinal ha dicho... todos buscamos el amor y la felizidad... y Dios es el amor sin fin :)

Ok, en este sentido me dispierto...Un gran abrazo desde Viena, Austria
Claudia
Immer mehr merke ich, wieviel besser es mir geht, wenn ich mich selbst von äusseren Umständen los löse und auf Gottes Führung nicht nur ein bischen sondern komplett vertraue. Für mich geschehen dann Wunder in solcher Menge, dass es mich vor Rührung um Gottes perfekte Führung immer wieder fast umhaut und ich zwischen Tränen der Rührung über seine große Liebe zu mir und Glücksaubrüchen hin und her schwanke...

Auch gestern war wieder so ein Tag... die lange Nacht der Kirchen in Wien... über 180 verschiedene christliche Kirchen waren bis mindestens 1.00 Uhr nachts geöffnet und hatten ein wahnsinnig reichhaltiges und oft sehr ergreifendes Programm auf die Beine gestellt.

 


Immer mehr merke ich, wieviel besser es mir geht, wenn ich mich selbst von äusseren Umständen los löse und auf Gottes Führung nicht nur ein bischen sondern komplett vertraue. Für mich geschehen dann Wunder in solcher Menge, dass es mich vor Rührung um Gottes perfekte Führung immer wieder fast umhaut und ich zwischen Tränen der Rührung über seine große Liebe zu mir und Glücksaubrüchen hin und her schwanke...

Auch gestern war wieder so ein Tag... die lange Nacht der Kirchen in Wien... über 180 verschiedene christliche Kirchen waren bis mindestens 1.00 Uhr nachts geöffnet und hatten ein wahnsinnig reichhaltiges und oft sehr ergreifendes Programm auf die Beine gestellt.

Die Eröffnungsfeier durch den Kardinal Schönborn und weitere Repräsentanten der verschiedensten christlichen Kirchen war absolut der Hammer... jeder der Priester / Priesterin sprach auf solch eine offene und liebevolle Weise zu den Herbeigeströmten, dass ich wirklich tief bewegt war...
Der Stephans-Dom war bis zum Rand voll und viel standen... Ganz besonders ergreifend fand ich, als eine Frau in aramäisch - der Sprache Jesu das "Vater unser" in der Kirche vorgesungen hat... ach, ich könnte noch ewig viel darüber schreiben...

 


Gott ist einfach wunderbar. Ich habe angefangen, ihm Briefe zu schreiben... und er antwortet mir zurück... ob das meine Intuition ist, oder Gott selbst??? Ich weiss es nicht genau, ich weiss nur, dass es mir hilft, dass ich mich ihm immer näher fühle. Das Briefe-an-Gott-Schreiben ist momentan eine Form von mir, wie ich mit ihm in Kontakt trete, weil das Beten mich oft schläfrig macht oder ich doch wieder in meiner Rastlosigkeit abgelenkt werde.

 


So habe ich Gott heute morgen wieder einen Brief geschrieben. Und da ist mir sozusagen von Gottes Seite der nachfolgende Satz zum immer wieder und immer stärker Verinnerlichen während des Tages gegeben worden:

du bist in MIR und Ich bin in dir...

So ein einfacher Satz, den wir alle aus der Bibel kennen - und doch so tiefgründig. Lest ihn doch noch mal... und lasst ihn auf Euch wirken.

Du bist in Mir und Ich bin in dir... das ist die Botschaft, die uns der liebe Gott immer wieder zuraunt.

Um so mehr ich darüber nachdenke, um so mehr ich die Bedeutung dieser Worte spüre und verinnerliche, umso stärker fühle ich mich mit Gott vereint, umso stärker fühle ich mein Vertrauen zu ihm wachsen, um so ruhiger werde ich (ihr kennt ja alle bestens mein ständig nach Aktivitäten strebendes oft so rastloses Wesen) und umso mehr fühle ich mich in seiner Liebe geborgen.

Friday, June 10, 2005

WIEN 2005

Wien ist eine wirklich zauberhafte Stadt. Seit ich hier bin, komme ich kaum aus dem Staunen heraus. Es gibt unheimlich viele interessante Ecken, immer wieder treffe ich auf Gebäude, besonders Kirchen verschiedensten Architekturstils, ... aber das ist eigentlich nicht das Wichtigste...

 


Was Wien mit seinen Kirchen, Cafes, den Straßen, etc. lebendig macht, sind die Leute an sich.

 


Kaum bin ich hier, fühle ich mich schon so wohl, dass ich mir gut vorstellen könnte eine ganze Zeit hier zu wohnen und zu arbeiten.... Schon jetzt fühle ich mich umgeben und aufgehben von einem Netz guter
neuer Freunde...

 


Es ist einfach fantastisch wie Gott für mich sorgt.
Ich danke Wien und den lieben Österreichern für Ihre Offenherzigkeit mir gegenüber :)